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Aus dem Wachbuch der Odenwälder Polizei

In Reichelsheim wurde eine Seniorin Opfer eines falschen Bankmitarbeiters und dabei um zweitausend Euro betrogen, während in Brombachtal ein falscher Microsoftmitarbeiter an das Geld eines Seniors zu gelangen versuchte + + + Auf der Landessstraße 3106 fuhr ein LKW so weit nach links, dass ein entgegenkommender Rettungswagen beim Ausweichversuch gegen die Leitplanke geriet, während der LKW-Fahrer flüchtete

Polizeipresse

Unfall mit Rettungswagen in Lützelbach

Am Dienstag, 13. Januar, kam es gegen 18:15 Uhr, auf der L3106 zwischen den beiden Lützelbacher Ortsteilen Breitenbrunn und Rimhorn zu einer Verkehrsunfallflucht.

Ein noch unbekannter Verkehrsteilnehmer mit einem LKW, fuhr von Breitenbrunn nach Rimhorn und gelangte dabei so weit auf die Gegenfahrbahn, dass ein entgegenkommender Rettungswagen nach rechts ausweichen musste und die dort befindlichen Leitplanke touchierte.

Der Fahrzeugführer des LKW setzte seine Fahrt fort, ohne seinen Pflichten als Unfallbeteiligter
nachzukommen. Der entstandene Schaden wird durch die Polizei auf etwa 3.000 Euro geschätzt. Sachdienlich Hinweise zu dem Unfallverursacher nimmt die Polizeistation Höchst unter der Telefonnummer 06163/9410 entgegen.

Falscher Microsoftmitarbeiter betrügt Senior in Brombachtal

Mittels einer Schadsoftware auf dem Computer eines 70 Jahre alten Mannes, gelang es einem unbekannten Täter beinahe an dessen Geld zu kommen. Durch das von dem Mann offenbar unbemerkt installierte Programm, wurde sein Computer gesperrt.

Um diesen wieder nutzen zu können, wurde er von dem Programm aufgefordert, sich bei einer Hotline zu melden, die das Gerät wieder entsperren könnte. Als er die angezeigte Nummer anrief, meldete sich dort eine männliche Person und gab sich ihm gegenüber als Mitarbeiter der Firma Microsoft aus.

Dem Täter gelang es dabei den Senior dazu zu bewegen, einen Fernzugriff auf dessen Computer zuzulassen und ihm zwei Codes für sein Onlinebanking zu nennen. Mit dem Zugriff und den Codes führte der Täter zwei Überweisungen in Höhe von insgesamt 1.000 Euro aus.

Als der angebliche Mitarbeiter einen weiteren Code haben wollte, wurde der 70-jährige misstrauisch, beendete das Telefonat und informierte die Polizei. Anschließend rief er sofort seine Bank an und konnte damit die Überweisungen glücklicherweise noch rückgängig machen.

Die Polizei ermittelt nun, wer der angebliche Microsoftmitarbeiter gewesen ist und rät dazu, sich in einem solchen Fall gleich an sie zu wenden und keinesfalls Daten für das Onlinebanking am Telefon heraus zu geben. Bei weiteren Fragen oder auch sachdienlichen Hinweisen in der Sache, ist die Kriminalpolizei unter der Telefonnummer 06052/953-0 der richtige Ansprechpartner.

Seniorin in Reichelsheim um zweitausend Euro betrogen

Am Mittwoch, 14. Januar, wurde eine 86-jährige Frau aus Reichelsheim Opfer eines Trickbetruges, der zunächst über das Telefon begann. Sie erhielt dabei einen Anruf eines Mannes, der sich als Bankmitarbeiter ihr gegenüber ausgab.

Seitens der Bank wäre festgestellt worden, dass von dem Konto der Frau eine größere Summe Geld umgebucht worden wäre. Er wollte sich nun angeblich vergewissern, ob dies auch seine Richtigkeit habe.

Die Seniorin verneinte dies gegenüber des angeblichen Bankmitarbeiters und bat diesen, die Buchung wieder rückgängig zu machen. Der Mann sagte ihr, dass er dazu aber ihre Bankkarte benötigen und diese dann bei ihr abholen würde.

Einige Zeit später klingelte es bei der Seniorin und sie übergab dem ihr unbekannten Abholer ihre
Bankkarte und möglicherweise auch die PIN. Später wurden von ihrem Konto 2.000 Euro abgehoben. Den Mann konnte sie als etwa 25 Jahre alt und 1,70 bis 1,80 Meter groß beschreiben. Er habe dunkle, lockige Haare und ein mitteleuropäisches Aussehen gehabt, zudem sprach er Hochdeutsch.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die den Täter gesehen haben oder sonstige sachdienliche Hinweise auf diesen geben können, sich beim K23 in Erbach unter der Nummer 06062/953-0 zu melden.

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