Dr. Larissa Hornig spricht am Dienstag, 10. März, beim Roten Kreuz in Erbach über Hilfe für Angehörige von Menschen mit Suchterkrankungen. Foto: Michel Lang / DRK Odenwaldkreis
Rotes Kreuz hat auch die Familie der Betroffenen im Blick
Michel Lang
ODENWALDKREIS / ERBACH. – Angehörige von Menschen mit Suchtproblemen leiden häufig unter psychischen und sozialen Belastungen. Das gilt sowohl für Frauen als auch für Männer. Deren Alltag wird hierdurch stark beeinträchtigt. Trotz dieser Erkenntnisse gibt es aber in Deutschland zu wenig Angebote für diese Menschen.
Sie erfahren kaum fachliche Unterstützung, obwohl sie diese dringend benötigen. Die Bedarfe nach Hilfe und Beratung werden immer mehr. Experten sprechen gar von einer Vernachlässigung der Angehörigen im deutschen Suchthilfesystem.
Nun legt die Suchttherapeutin Dr. Larissa Hornig am Dienstag, 10. März, beim DRK in Erbach eine kritische Bestandsaufnahme der aktuellen Angebote für Angehörige vor. Ihr Ziel ist es, konkrete Vorschläge zu entwickeln, wie die Suchthilfe Angehörige besser unterstützen kann. Dabei bezieht Hornig Ergebnisse ihrer eigenen Studien in ihren Vortrag mit ein.
Die kostenfreie Veranstaltung wird von der AOK unterstützt und findet ab 18 Uhr in den Räumlichkeiten des DRK-Selbsthilfezentrums in der Bahnstraße 43 in Erbach (Eingang Alte Poststraße) statt. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Infos erteilt Friedel Weyrauch unter Telefon 06062 / 607-601 oder 0162 / 2578-112. Fragen werden ebenso unter der E-Mail: selbsthilfe@drk-odenwaldkreis.de beantwortet.











