Hessens Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur Christoph Degen referierte in Michelstadt zur geplanten Novelle des Denkmalschutzrechts. Foto: Konrad Kißling
Reger Austausch beim Apfelwein in der Gaststube des Schwarzen Adlers
Dr. Michael Hüttenberger
MICHELSTADT. – Die SPD-Odenwaldkreis hatte eingeladen – viele Odenwälder kamen, um mit Christoph Degen, Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur über Denkmalschutz zu sprechen.
Im Fokus standen nicht nur die geplante Novelle des Denkmalschutzrechts in Hessen und Denkmalschutz im Allgemeinen, sondern auch die konkreten Auswirkungen für Eigentümer, für die kommunale Politik und für die Weiterentwicklung der Ortskerne.
Handwerker, Firmen und Fachleute nutzten die Gelegenheiten, den Staatssekretär auf ihre Probleme mit der hiesigen Denkmalbehörde aufmerksam zu machen. Degen stellte sich den Sorgen und Fragen und sagte zeitnah konkrete Antworten zu.
In der weiteren Diskussion griff der Staatssekretär viele Anregungen auf, sagte zu, sie in das laufende Gesetzgebungsverfahrens in Wiesbaden einzubringen und wünschte sich auch für die Zukunft regen Austausch.
Denn Denkmalschutz sei kein abstraktes Thema. Es gehe darum, Bewahren und Erneuern zusammen zu denken, Tradition zu schützen, ohne Fortschritt zu blockieren und darum, den ländlichen Raum zu stärken.











