Bürgermeister Jens Fröhlich (links) überreicht dem Vorsitzenden der Generationenhilfe Günter Bittner die Eröffnungsurkunde.
Generationenhilfe Höchst mit neuem Engagement-Lotsen-Team und der Gemeindeverwaltung im Einklang
Pressedienst Höchst
HÖCHST. – Bis um 15 Uhr hatten sich mehr als 80 Personen in der ehemaligen Ratsschänke des Bürgerhauses Höchst eingefunden, um dem erstmalig stattfindenden Café Mittendrin einen Besuch abzustatten. Durch die bisherigen Hauptsponsoren (Sparkasse Odenwaldkreis und GetFit) war es möglich, Kaffee und Kuchen ohne Kosten anzubieten.
Günter Bittner, Vorstandssprecher der Generationenhilfe Höchst, führte in seiner Eröffnungsrede aus, dass dieses Event mit dem neu ausgebildeten Engagement-Lotsen-Team und der Gemeindeverwaltung gemeinsam vorbereitet worden sei. Ihm war die Freude darüber, dass so viele Menschen der Einladung gefolgt waren, deutlich anzusehen.
Den Initiatoren geht es darum, dass die Besucher in einem ansprechenden Ambiente Kontakte knüpfen, um ein paar schöne Stunden gemeinsam verleben zu können. Sollte jedoch irgendwo der Schuh drücken, stehen das Engagement-Lotsen-Team und die Vorstandsmitglieder der Generationenhilfe gerne zu einem persönlichen Beratungsgespräch zur Verfügung.
Bittner ermunterte die Gäste des Café Mittendrin, davon gerne Gebrauch zu machen. Er wies darauf hin, dass beim nächsten Café Mittendrin am 7. Mai ein Vortrag über das „taxOMobil“ gehalten wird. Die Veranstalter haben dazu Til Hoffmann von der OREG, Referent für Mobilitätsmanagement ÖPNV), eingeladen.
Die Generationenhilfe Höchst e.V. organisierte auch einen Fahrdienst für diese Veranstaltung. Die Anmeldungen nahm Axel Muhn – Leiter Kultur, Ehrenamt und Integration der Gemeinde Höchst – entgegen. Auch Bürgermeister Jens Fröhlich ließ es sich nicht nehmen, die Abholung von vier Seniorinnen aus Mümling-Grumbach selbst zu übernehmen.
„Das sei überhaupt kein Thema gewesen, die Gäste abzuholen“, erzählte er. Er lobte das Organisationsgeschick des gesamten Teams und freute sich über den großen Zulauf; als Dank und Wertschätzung überreichte er Günter Bittner stellvertretend für das gesamte Team eine Eröffnungsurkunde für das Café Mittendrin.
Hedwig Beilstein wurde durch eine Bekannte darauf aufmerksam gemacht. „Ihr erster Eindruck der Veranstaltung sei gut, es müsse sich ja erst mal alles finden“, meinte sie. Erna Dietz-Wissmann war voll des Lobes: „Super sei es. Kaffee und Kuchen sind lecker, das nächste Mal bringe ich auch einen Kuchen mit.“
Genau wie sie, hofft auch Hildegard Heidrich, dass das Café Mittendrin zukünftig regelmäßig stattfindet. „In dieser angenehmen Atmosphäre baut man vielleicht die Hemmschwellen ab und redet möglicherweise auch über seine Probleme.“ Auch sehe sie hier viele Gesichter, die sie nur flüchtig kenne und freue sich darauf, endlich einmal ins Gespräch zu kommen.
„Diese werden eifrig geführt, man müsse hier schon etwas lauter sprechen“, meinte Winfried Old. Es freute ihn, dass so viel los war; auch er hofft, dass es so bleiben wird.
Jürgen Kroll, Hausmeister des Rathauses, findet es klasse, dass es so eine große positive Resonanz gibt. Schmunzelnd erklärt er, was alles auf seinem Aufgabenzettel gestanden hat, den er von Karola Hartlaub, Jutta Reeh und Siegfried Schaffnit, den neuen Höchster Engagement-Lotsen, vor der Veranstaltung in Empfang nahm.
„Kaffee kochen, Kühlanlage in Betrieb nehmen und mit Getränken auffüllen, Geschirr und Besteck bereitstellen, Nachschub organisieren, als die 60 bereitgestellten Gedecke aufgebraucht waren, u.v.m.“ Sehr gerne hat er bei der Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung geholfen. Von Siegfried Schaffnit erhielt er dafür ein dickes Lob.
Günter Bittner war extrem zufrieden, dass er bereits nach einer Stunde fünf persönliche Beratungsgespräche führen konnte. Einen Dank auch an die vielen helfenden Hände die ganz spontan das GHH-Team hilfreich unterstützten. Am Ende waren sich alle Helfer einig, dass die Veranstaltung ein großer Erfolg war, was von den E-Lotsen der Generationenhilfe Höchst e. V. und der Gemeinde nur dankend unterstrichen wurde.

Blick ins „Cafe Mittendrin“ mit Gästen. Fotos: Pressedienst Höchst











