Das Team des Kreisreiterbundes Odenwald sicherte sich in Alsfeld den hessischen Vizemeistertitel im Vierkampf. Foto: Kim Kiermeier
Frauke Kredel und Joline Emmerich holten im Team des Kreisreiterbundes Odenwald den hessischen Vizemeistertitel
Kim Kiermeier
ODENWALDKREIS / BEERFELDEN. – Im Team des Odenwaldkreises für den hessischen Vierkampf in Alsfeld ritten zwei Reiterinnen des RFVO Beerfelden, Frauke Kredel und Joline Emmerich. Die engagierten Starterinnen holten sich den Vize-Hessenmeister-Titel.
Nach monatelangem Training war es am vergangenen Wochenende soweit und die Hessische Meisterschaft im Vierkampf wurde vom 06. bis 08. März in Alsfeld ausgetragen. Seit Oktober vergangenen Jahres wurden die Disziplinen Laufen (2000m Gelände), Schwimmen (50 m Freistil) sowie zu Pferde Dressur und Springen trainiert.
Der Kreisreiterbund Odenwald stellte eine Mannschaft und mit dabei waren auch Joline Emmerich und Frauke Kredel vom Reit- und Fahrverein Oberzent Beerfelden. Dass sich das viele Training gelohnt hatte, wurde schon nach der ersten Disziplin deutlich. Hier konnte das Team aus dem Odenwald Bestleistungen erbringen und führte das Starterfeld von insgesamt 19 Mannschaften an.
Auch die Dressur lief hervorragend. Mit einer Mannschaftsnote von 8,4 konnten die Reiterinnen die Führung halten. Beim 2000m-Geländelauf konnte Frauke Kredel als zweitschnellste das Ziel erreichen und die Mannschaft blieb weiterhin auf Platz 1.
Im Springen mussten die Reiterinnen dann leider wenige Punkte büßen und somit hieß das dennoch beachtliche Endergebnis: Vize-Hessenmeister! Aber das war noch nicht alles. Frauke Kredel wurde in der Einzelwertung Dritte und ist somit für die Deutsche Meisterschaft im Vierkampf nominiert. Diese findet vom 17. bis 19. April in Fürstenwald statt.
Für den Odenwald gingen an den Start: Joline Emmerich & Frauke Kredel (beide RFVO Beerfelden), Amelie Meisinger & Lilli Kunzendorf (beide PSG Eichelshof Bad König), als Einzelreiterin Marie Krause (Tannhäuser PSV Brombachtal) und Coralie Kretzer (Welshgestüt Breuberg), die sich im Training leider verletzt hatte und dann als Zuschauerin mitreiste. Mannschaftsführerin war Luisa Eitenmüller.











