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SPD verliert im Odenwaldkreis deutlich, bleibt aber stärkste politische Kraft

AfD erreicht mit knapp 20% der Stimmen des Trendergebnisses einen Zuwachs von 13,4% und wird zur drittstärksten Kraft nach SPD und CDU + + + Auch ÜWG, FDP und GRÜNE verlieren deutlich an Wählergunst

mk-Presse

ODENWALDKREIS / ERBACH. – Der Odenwaldkreis hat am Sonntag, 15. März, wie alle hessischen Kommunen seine Kommunalparlamente für die kommenden fünf Jahre neu gewählt. Dabei geht die AfD nach der bisher vorliegenden Trendwahl im Kreistag – gezählt wurden bisher nur die unverändert angenommenen Stimmzettel, die einzeln vergebenen Stimmen müssen in den nächsten Tagen noch ausgezählt werden – als eindeutiger Sieger hervor.

Mit 19,8% erreichte die AfD gemäß dem Trend ein um 13,4% besseres Ergebnis als 2021. Die SPD bleibt mit 25,4% (-8,1%) stärkste Kraft vor der CDU mit 23% (+0,1%). Die seitherigen sozialdemokratischen Partner der sogenannten Odenwaldkoalition ÜWG (10,4% = -6,2%) und FDP (2,4% = -3,0%) verloren ebenfalls deutlich an Wählergunst.

Davon konnten allerdings auch die seither oppositionellen GRÜNEN mit 9% (-2,7%) nicht profitieren. Die LINKE erreichte 4,6% (+1,1%), die erstmals auf Kreisebene angetretenen ZBK (2,9%) und Freie Wähler (2,5%) komplettieren das bunte Parteienspektrum im künftigen Odenwälder Kreistag. Die Wahlbeteiligung lag bei 57,25%.

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