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Verkehrspolizei kontrolliert in Erbach: Lastwagen viel zu schwer

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ERBACH. – Am Dienstag, 10. März, führten Beamte der Verkehrsinspektion des Polizeipräsidiums Südhessen auf der Bundesstraße 45 Verkehrskontrollen durch. Hierbei wurde unter anderem der 31 Jahre alte Fahrer eines Kleinlasters gestoppt.

Bei dem Lkw handelte es sich um ein 5-Tonnen-Fahrgestell. Das Fahrzeug war auf 3,5 Tonnen abgelastet. Der Kleinlaster wurde zum gewerblichen Güterverkehr eingesetzt und hatte gemäß den Frachtdokumenten Stückgut von Deutschland nach Polen geladen.

Anhand des Leergewichts und dem Ladungsgewicht stand rechnerisch an Ort und Stelle bereits fest, dass der Lastwagen überladen war. Eine Verwiegung ergab ein tatsächliches Gewicht von 5,2 Tonnen, anstatt der maximal zulässigen 3,5 Tonnen. Es lag damit eine Überladung von über 46 Prozent vor.

Die Ladefläche wurde von der Polizei verplombt, um später eine Umladung unter Aufsicht der Polizei durchzuführen. In der Nacht zum Mittwoch wurde die Plombe durchtrennt und eine Umladung erfolgte entgegen der Verfügung ohne die Polizei. Das Fahrzeug wog dann leer bereits über 3,6 Tonnen.

Somit änderte sich auch der Fahrzeugtyp und der 31-Jährige verfügte damit nicht über die erforderliche Fahrerlaubnis. Die Weiterfahrt wurde untersagt und der Kleinlaster musste verladen weiterbefördert werden. Die Kennzeichen und das Zulassungsdokument wurden von den Ordnungshütern sichergestellt.

Der Fahrer muss sich nun strafrechtlich wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis, Verstrickungsbruch und diversen Ordnungswidrigkeiten verantworten. Gegen den Spediteur wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet. Zur Sicherung der Verfahren wurden Sicherheitsleistungen im mittleren vierstelligen Betrag von der Polizei einbehalten.

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