Anna Zenz (Mitte) von der Mosel ist die 77. Deutsche Weinkönigin. Ihr zur Seite stehen Katja Simon von der Hessischen Bergstraße (rechts) und Emma Meinhardt aus dem Anbaugebiet Saale-Unstrut (links) als Deutsche Weinprinzessinnen. Diese drei Weinmajestäten werden nun ein Jahr lang den Deutschen Wein im In- und Ausland repräsentieren. Foto: Pressedienst Deutsches Weininstitut
Gemeinsam mit Anna Zenz (Mosel) als Weinkönigin, Katja Simon und Emma Meinhardt (Saale-Unstrut) als Weinprinzessinnen repräsentiert das Trio ein Jahr lang die Deutsche Weinwirtschaft in der Welt
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NEUSTADT / WEINSTRASSE. – Nicht ganz gereicht hat es für Katja Simon zu allerhöchsten Wein-Würden: in Neustadt (Weinstraße) wurde die bis Anfang des Monats als Bergsträßer Gebietsweinkönigin amtierende Zwingenberger Winzertochter am Freitag, 26. September, zur neuen Weinprinzessin gekürt.
Anna Zenz von der Mosel hat sich den höchsten Titel gesichert und wurde neue Deutsche Weinkönigin. Unterstützt wird sie ab sofort von Katja Simon von der Hessischen Bergstraße und Emma Meinhardt (Anbaugebiet Saale-Unstrut), ihren neuen Weinprinzessinnen. Für ein Jahr repräsentiert nun das Trio die gesamte Deutsche Weinwirtschaft bei zahllosen Terminen im In- und Ausland.
Im Verlauf einer spannenden Wahl, bei der erstmals mit Levin McKenzie (Rheinhessen) auch ein männlicher Kandidat angetreten war, schlug sich die 25-jährige Katja Simon sehr gut. „Strohgelb, Heu, moderate Säure, Birne, trocken“ – Katja Simon erzielte bei der Blindverkostung des ihr überreichten Weins fünf Treffer und lag innerhalb 45 Sekunden nach Vorlage der Bildertipps auch beim Anbaugebiet völlig richtig: Silvaner aus Franken!
Bei der Teamaufgabe mussten die fünf Finalisten im Weinkeller fünf Herausforderungen meistern, um ein Lösungswort zu erraten und schafften dabei vier von fünf Aufgaben. Dabei platzierte Katja Simon selbstbewusst die ersten Schilder richtig und analysierte die Weinherstellung in der richtigen Reihenfolge.
Auch bei der Weinvermarktung wusste Katja Simon zu überzeugen und setzte sich für die vorgegebene Uhr an der Weinflasche ein. Sie erklärte: „Weil beim Wein trinken gerne mal die Zeit in Vergessenheit gerät, ist eine Uhr am Weinglas sinnvoll, denn schließlich sei es „ein Produkt, von dem Sie nicht wussten, dass Sie es brauchen“.
Nach diesen Prüfungen wählte die Jury die drei Finalistinnen. Levin McKenzie für Rheinhessen und Lucia Winterhalter (Baden) waren ausgeschieden. Nun galt es für die drei Verbliebenen vor der Kür zur Weinkönigin noch einen Wissenstest zu absolvieren.
Alle Kandidatinnen lagen mit der Beantwortung der Frage jedoch daneben, ehe sie erklären mussten wem sie im Falle ihrer Wahl zur Weinkönigin die Krone widmen würden. Katja Simon wollte sich dazu jedoch ob der großen Unterstützung, die sie aus ihrem direkten Umfeld erfährt, nicht festlegen.
Mit der finalen Bekanntgabe von Anna Zenz als 77. Deutschen Weinkönigin stellt die Mosel nunmehr zum 13. Mal die Deutsche Weinkönigin, die Hessische Bergstraße nach 2014/2015 mit Caroline Guthier und 2016/2017 mit Charlotte Freiberger (beide Heppenheim) zum dritten Mal innerhalb weniger Jahre mit großer Freude eine Deutsche Weinprinzessin.
Katja Simon bekennt sich zu ihrer Bergsträßer Heimat: „Ich wohne schon immer hier und bin stolz auf meine Heimat“, verdeutlicht die Zwingenbergerin, die aktuell ihre Masterarbeit schreibt und sich nebenberuflich im Veranstaltungsmanagement engagiert. Dabei wird es angesichts der nun folgenden Repräsentationstermine allerdings deutliche zeitliche Einschränkungen geben müssen.











