Der frisch gekürte Bürgermeisterkandidat der Bensheimer CDU, Carmelo Torre. Foto: er
Knapp 97% der 57 stimmberechtigten Bensheimer Christdemokraten votierten für den 53-jährigen Vermessungstechniker, der als Abteilungsleiter beim Bensheimer Energieversorger GGEW arbeitet
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BENSHEIM. – Mitte Dezember dieses Jahres endet die sechsjährige Amtszeit der Bensheimer Bürgermeisterin Christine Klein. Die aktuelle Amtsinhaberin tritt nicht wieder für eine weitere Amtszeit an. Am Sonntag, 16. August, wird deshalb über deren Nachfolge entschieden und neu gewählt (FAKT berichtete).
Die CDU Bensheim schickt dazu ihren Stadtverbandsvorsitzenden Carmelo Torre ins Rennen. Das ergab die Wahl in einer mitgliederoffenen Versammlung der Bensheimer Christdemokraten am Mittwochabend, 25. März. Dabei votierten 55 der 57 stimmberechtigten Mitglieder (96,5%) für den 53-jährigen Vermessungstechniker, der derzeit als Abteilungsleiter beim Bensheimer Energieversorger GGEW arbeitet. Es gab lediglich eine Neinstimme und eine Enthaltung.
In seiner Vorstellung unterstrich der gebürtige Bensheimer mit Migrationshintergrund Torre: „Es geht nicht um mich, es geht um meine Heimatstadt Bensheim.“ Das Amt des Bürgermeisters sei eine „verantwortungsvolle, wichtige Aufgabe, und ich bin bereit diese für meine Heimatstadt anzunehmen“.
Der gerade zurückliegende Kommunalwahlkampf habe ihn motiviert, auch wenn die Zeit der Entscheidung sehr anstrengend gewesen sei und diese ihn „mental gefordert“ habe, sagte Torre. Er wolle sich gerne für Bensheim einsetzen, könne das freilich jedoch nicht alleine bewältigen, „denn wir alle sind Teil dieser Stadt“ und nur gemeinsam könne man Positives bewirken. Ausführlicher Bericht folgt.











