Nach einer kurzen Sommerpause startet die Initiative Frei und Selbstbestimmt wieder mit neuen Aktionen für Frieden am Kreisel in Fürth am Samstag, 5. September
Pressedienst IFUS
BERGSTRASSE / FÜRTH. – Die nächste Aktion für Frieden der Initiative Frei und Selbstbestimmt (IFUS) findet am Samstag, 05. September, in Fürth im Odenwald statt. Treffpunkt ist wie immer um 10 Uhr am Kreisel Richtung Krumbach an der B38.
Für 10. Oktober ist eine weitere Aktion für Frieden der Initiative Frei und Selbstbestimmt in Fürth in Planung. Treffpunkt erneut 10 Uhr am Kreisel Richtung Krumbach an der B38. Ziel der Initiative ist es, der allgegenwärtigen Kriegspropaganda (siehe nachstehend unter „10 Regeln der Kriegspropaganda“) sowie der massiven Militarisierung von Wirtschaft und Gesellschaft und der offenen Kriegsvorbereitung etwas entgegen zu setzen.
„Worte wie >Frieden<, >Verhandlung<, >diplomatische Lösung<, >Versöhnung< kommen in den derzeitigen Diskussionen nur noch sehr selten vor, und wenn doch, dann werden diejenigen, die dies fordern, sofort heftig angegriffen.
Es scheint geradezu, als ob man sich für unbesiegbar hält. Wollen wir es wirklich auf die vollständige Kapitulation des Feindes ankommen lassen? Der Schuss kann leicht nach hinten losgehen und in die eigene Vernichtung münden!“, heißt es von IFUS.
Die Initiative Frei und Selbstbestimmt hält es daher für sehr wichtig, dass immer mehr Menschen aktiv und für alle sichtbar die Themen Frieden, Friedensverhandlungen, diplomatische Lösungen und Versöhnung in die Diskussion einbringen und Politiker und Medienvertreter auffordern, sich um Frieden zu bemühen anstatt zu überlegen, „was Europa tun könne, um noch mehr Russen zu töten“.
Das war tatsächlich eine unfassbare Frage eines Reporters auf einer Pressekonferenz. Warum wird nicht gefragt, was passieren müsste, damit das Töten aufhört? „Warum gibt es keinen Wettbewerb der Ideen für den Weg zum Frieden? Politiker und Medienvertreter werden nur dann reagieren und etwas ändern, wenn sie sich unter Druck gesetzt fühlen.
Es liegt daher an uns allen, ob wir bereit sind, diesen Druck zu Friedensgesprächen zu erzeugen, u.a. in dem wir uns zahlreich mit entsprechenden Forderungen an die Straßen stellen, denn dann können die Friedensaktivisten nicht mehr als einzelne Spinner abgetan werden!
Frieden braucht Mut! Es ist einfach, im Schutz der anonymen Masse mit der lauten Kriegspropaganda im Rücken und konform mit den angeblich Mächtigen mitzugehen, den Krieg mitzumachen – bis zum eigenen Tod? Es kostet Überwindung, sich dieser schieren Übermacht und den angeblich Mächtigen scheinbar allein entgegenzustellen, sich auch dafür anfeinden zu lassen.
Doch die Mächtigen sind nicht mächtig, wenn wir einfach nicht mehr mitmachen. Und wir sind nicht alleine! Das bestätigen uns die zahlreichen Rückmeldungen vieler Autofahrer und Passanten bei unseren Aktionen. Es liegt an uns allen sichtbar zu machen, dass wir viele sind und dass die Kriegspropagandisten eigentlich die Einzelnen sind!
Gibt es nicht sinnvollere Verwendungen für hunderte Milliarden Euro Steuergeld als diese den Waffenschmieden und über Dividenden und Aktienkurssteigerungen den Finanzeliten in den Rachen zu werfen? Jene Finanzeliten, die später am Wiederaufbau ein zweites Mal verdienen? Ohne selbst ein eigenes Risiko zu tragen, denn sterben werden nur die Söhne und Töchter anderer Eltern.
Wie wäre es, von diesem Rüstungsbudget eine einzige Milliarde für Jugendaustausch und Völkerverständigungsmaßnahmen zwischen allen europäischen Ländern und insbesondere auch Ukraine und Russland zu verwenden? Gleiches im Nahen Osten? Was sich kennt, versteht und vielleicht sogar liebt, tötet sich nicht!
Hier sei an die erfolgreichen deutsch-französischen Völkerverständigungsbemühungen erinnert. Nicht zuletzt Fürth hat eine Städtepartnerschaft! Warum nicht auch mit Ukrainern und Russen sowie Städten im Nahen Osten? Doch mit Liebe und Freundschaft kann man nicht so viel Geld verdienen.
Ist das der Grund, warum es nicht geschieht? Wir sind seit Jahren krisengebeutelt. Auch bei uns machen mehr Geschäfte zu als neue eröffnen, werden Menschen arbeitslos, wissen kaum mehr, wie sie ihren Lebensunterhalt stemmen sollen. Wir benötigen das Geld und die Energie, die überflüssige Kriegsspiele sinnlos binden, um unsere anderen Krisen zu bewältigen.
Die Botschaft der Initiative Frei und Selbstbestimmt an alle ist: >Lassen Sie uns für Frieden eintreten, auf dass endlich die Diskussion beginne, wie wir ein friedliches Zusammenleben in Europa – wenn möglich, auf der ganzen Welt, erreichen und dauerhaft bewahren können!<
Das ist ein hehres Ziel. >Aber einer muss ja damit anfangen!<, sagt Monika Wagner, Sprecherin der Initiative. >Frieden ist nicht alles, aber ohne Frieden ist alles nichts.< Das ist ein berühmtes Zitat des ehemaligen Bundeskanzlers Willy Brandt.“
Die Mitglieder der Initiative Frei und Selbstbestimmt (IFUS) aus dem Weschnitztal ermuntern daher alle Menschen, die sich auch Frieden wünschen, auf die Straße zu gehen und mit dazu beizutragen, dass wieder über Wege zum Frieden gesprochen wird und anschließend Frieden geschaffen und bewahrt wird.
Dazu wird es viele weitere Gelegenheiten geben in den nächsten Tagen und Wochen. Termine Fürth/Odw.: • 5. September: Nächste Aktion für Frieden der Initiative Frei und Selbstbestimmt in Fürth/Odw. statt.
In Planung Aktion für Frieden der Initiative Frei und Selbstbestimmt in Fürth im Odenwald statt (siehe oben).
03. Oktober 2026 – überregionale Demos in Stuttgart und Berlin Nein zu Hochrüstung, Wehrpflicht und Krieg! Für Frieden, demokratische Rechte und soziale Sicherheit!
Übersicht weiterer lokale und überregionale Termine für Frieden und gegen Sozialabbau: 05. September 2026 – Friedensmahnwache Heppenheim 10:30 Uhr, Untere Fußgängerzone an der B3, Heppenheim
05. September 2026 – Antikriegstags-Demo in Frankfurt Start 11 Uhr Leipziger Straße 43, Frankfurt-Bockenheim, „9 Stationen für den Frieden“ Abschluss in Bornheim https://t.me/klartext_rheinmain
05. September 2026 – Kundgebung in Berlin „Es reicht! Gesundheit statt Sparwahn“ https://esistpunkt12.de/
25. September 2026 – überregionaler Schulstreik gegen Wehrpflicht schulstreikgegenwehrpflicht.com
26. September 2026 – DGB und Mitgliedsgewerkschaften rufen zu einem bundesweiten Aktionstag auf. Kundgebungen in 15 Großstädten, u.a. auch in Stuttgart https://www.dgb.de/mitmachen/kampagnen/aktionstag-sozialstaat/
01. Oktober 2026 – wichtiger Protest gegen die Verleihung des Westfälischen Friedenspreises an die NATO in Münster (in Hör- und Sichtweite zum Historischen Rathaus) https://www.friedensbuendnis-norddeutschland.de/index.php/component/dpcalendar/event/494?calid=71
03. Oktober 2026 – überregionale Demos in Stuttgart und Berlin Nein zu Hochrüstung, Wehrpflicht und Krieg! Für Frieden, demokratische Rechte und soziale Sicherheit! https://friedensdemo0310.org/ https://nie-wieder-krieg.org/demo-03-10-26/
Die Mitglieder der Initiative fahren gemeinsam am 3. Oktober nach Stuttgart. Wer Interesse hat mitzukommen, kann sich gerne anschließen und Kontakt mit der Initiative aufnehmen unter info@initiativefreiundselbstbestimmt.com oder sich auch an die Naturfreunde Bad König bzw. das Friedensbündnis in Heidelberg wenden, die gemeinsame Fahrten mit dem Zug dorthin organisieren. https://friedensdemo0310.org/mitfahren-stuttgart/
Die 10 Prinzipien der Kriegspropaganda:
1. Wir wollen den Krieg nicht: Der eigene Wille zum Frieden wird betont, um den Krieg als erzwungene Notwehr darzustellen. Alleinige Verantwortung des Gegners:Das gegnerische Lager wird als einziger Auslöser und Verantwortlicher für den Konflikt diffamiert.
2. Dämonisierung der Führung: Der Anführer des Feindes wird als teuflisch, böse oder verrückt dargestellt, um Hass zu schüren.
3. Moralische Überlegenheit: Der eigene Krieg wird als Kampf für eine gute, gerechte Sache und nicht für eigennützige Interessen verkauft.
4. Unerlaubte Waffen des Feindes: Dem Gegner wird der Einsatz verbotener oder grausamer Waffen vorgeworfen.
5. Asymmetrische Schuld bei Gewalt: Grausamkeiten des Feindes werden als absichtlich dargestellt, während eigene Fehler als unabsichtliche Versehen ausgegeben werden.
6. Verluste verschleiern: Die eigenen Verluste werden minimiert, während die Verluste des Gegners massiv übertrieben werden.
7. Elitenunterstützung: Angesehene Intellektuelle, Künstler und Wissenschaftler werden zitiert, um die eigene Sache zu legitimieren.
8. Heilige Mission: Das eigene Anliegen wird als heilig und unantastbar stilisiert, um Kritik unmöglich zu machen.
9. Kritik als Verrat: Wer die offizielle Berichterstattung hinterfragt, wird als Verräter, Kollaborateur oder Feind der eigenen Sache gebrandmarkt.
10. Wer unsere Berichterstattung in Zweifel zieht, ist ein Verräter: Kritik wird als Landesverrat oder Feindunterstützung brandmarkt.
Diese Prinzipien gelten als zeitlos und wurden laut Morelli in Konflikten der letzten 100 Jahre von allen beteiligten Seiten angewendet. Quelle: Internet-KI siehe auch: https://freiburg.dfg-vk.de/die-10-prinzipien-der-kriegspropaganda/








