MdL Rüdiger Holschuh erläutert das neue Investitionsförderprogramm für das Gastgewerbe. Foto: Pressedienst Büro Holschuh
Rüdiger Holschuh informiert über die Förderung zu Investitionen für das Gastgewerbe im Odenwaldkreis
Pressedienst Büro Holschuh
WIESBADEN / ODENWALDKREIS. – Landtagsabgeordneter und Kreistagsvorsitzender Rüdiger Holschuh hat das neue Investitionsförderprogramm für das Gastgewerbe im Odenwaldkreis sehr begrüßt. Insbesondere kleine gastronomische und Hotel-Betriebe im Odenwaldkreis können ab sofort Zuschüsse von bis zu 30.000 Euro beantragen.
Holschuh sagt dazu „Dieses Programm ist trotz der angespannten Haushaltslage ein sehr wichtiges Signal an unsere Dörfer und Kleinstädte im Odenwaldkreis. Gasthäuser zählen zur ländlichen Infrastruktur. In vielen Orten im Odenwaldkreis sind sie die letzte Möglichkeit zum Treffen und feiern. Die Vereine, die Feuerwehr und die Bürger des Odenwaldkreises nutzen diese Gasthäuser für Feste, Versammlungen, einfach zum Reden oder nach Beisetzungen. Wenn das letzte Wirtshaus geschlossen hat – fällt das weg.“
Das Land Hessen übernimmt aus diesem Grund 45% der zuwendungsfähigen Ausgaben für bauliche Maßnahmen, Renovierungen oder auch branchenspezifische elektronische Systeme.
„Eine Dachsanierung, eine zeitgemäße Kassentechnik oder eine neue Küche kostet rasch große Beträge im fünfstelligen Bereich“, so Holschuh weiter. „Dies kann ein Inhabergeführter Betrieb mit Beschäftigten nicht stemmen. Bei diesem 45% Zuschuss wird die Investition machbar und muss nicht weiter verschoben werden.“
Die Förderkulisse umfasst alle ländlichen Räume in Hessen. Anträge können von Betrieben mit bis zu 49 Beschäftigten, deren Gaststätte öffentlich zugänglich ist, warme Speisen anbietet und mindestens 8 Monate im Jahr geöffnet hat. Die Anträge sind online beim Hessischen Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt, Weinbau, Forsten, Jagt und Heimat zu stellen.
„Das beste Förderprogramm ist nicht zielführend, wenn die Gastronomie im Odenwaldkreis nichts davon erfährt. Das Land muss aktiv auf die Betriebe zugehen“, so Holschuh. Zudem müssen die Anträge schnell und unbürokratisch bearbeitet werden.










