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„Schluss mit der Kürzungspolitik!“

DGB Odenwaldkreis fordert eine deutliche Stärkung der Kaufkraft

Pressedienst DGB Odenwaldkreis

ODENWALDKREIS / BAD KÖNIG. – Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) im Odenwaldkreis befasste sich bei seiner jüngsten Sitzung in Bad König ausführlich mit der aktuellen politischen Lage. Der DGB-Kreisvorstand betont: „Eine stabile Demokratie braucht einen starken und verlässlichen Sozialstaat.

Die von der Bundesregierung geplanten Sozialkürzungen und der Abbau von Rechten der Beschäftigten sind ungerecht und wirtschaftlich schädlich. Die Angriffe auf Arbeitszeit, Gesundheit, Rente und Pflege sind Klassenkampf von oben und eine Kampfansage an die übergroße Mehrheit der Bevölkerung.“

DGB-Jugendsprecherin Isabell Böhm (Lützelbach), die in Vertretung des erkrankten Vorsitzenden die Sitzung leitete, machte deutlich: „Wer Leistungen kürzt und soziale Sicherheit abbaut, stärkt nicht den Aufschwung, sondern schwächt die Kaufkraft, Vertrauen und Nachfrage. Sozialabbau ist kein Wachstumskonzept.“

Horst Raupp (Darmstadt), Gewerkschaftssekretär des DGB Südhessen unterstreicht: „Gute Arbeit, faire Löhne und eine gute Rente sind das Fundament für eine gerechte Gesellschaft und für eine starke Wirtschaft. Damit kann man auch den Demokratiefeinden von Rechtsaußen das Wasser abgraben.“

Böhm und Raupp betonen: „Durch die Inflation der letzten Jahre ist alles deutlich teurer geworden, das spürt jeder am eigenen Geldbeutel. Um die lahmende Wirtschaft anzukurbeln, brauchen die Menschen und vor allem die Arbeitnehmer endlich wieder deutlich mehr Geld in der Tasche. Das ist nicht nur sozial gerecht, sondern auch ökonomisch vernünftig.“

Der DGB Odenwaldkreis stellt fest: „Während Bundeskanzler Merz und die Minister von CDU und CSU an der unsozialen und arbeitnehmerfeindlichen Politik festhalten wollen, mehren sich in der SPD kritische Stimmen, und das zurecht. Mit der sozial ungerechten und wirtschaftlich schädlichen Kürzungspolitik muss endlich Schluss sein.“

Stattdessen müsse endlich Politik für die breite Mehrheit der arbeitenden Bevölkerung gemacht werden: „Es sind die Beschäftigten, die mit ihrer Arbeit den gewaltigen gesellschaftlichen Reichtum erwirtschaften, nicht die Manager und nicht die Aktionäre.“

Der DGB fordert deshalb einen grundlegenden politischen Kurswechsel: „Der Überreichtum der Superreichen muss zurückverteilt werden an die, die ihn erarbeitet haben. Es ist höchste Zeit für eine Robin Hood-Steuer.“

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