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Hohe Waldbrandgefahr: Stadt Bensheim ruft zu besonderer Vorsicht in der Natur auf

Das Archivbild zeigt eine Waldbrandübung der Bensheimer Feuerwehren. Foto: Pressedienst Bensheim

Pressedienst Bensheim

BENSHEIM. – Die anhaltende Trockenheit und die für die kommenden Tage weiter angekündigten hohen Temperaturen lassen die Waldbrandgefahr in der Region deutlich ansteigen.

Nach den aktuellen Prognosen des Deutschen Wetterdienstes ist weiterhin mit einer hohen, zeitweise sogar sehr hohen Waldbrandgefahr zu rechnen. Die Stadt Bensheim appelliert deshalb an alle Bürger, beim Aufenthalt in Wald und Flur besondere Vorsicht walten zu lassen.

Schon seit mehreren Wochen fällt in der Region nur wenig Niederschlag. Die Böden und die Vegetation sind vielerorts ausgetrocknet. Die vorherrschende Hitzewelle mit Temperaturen von deutlich über 30 Grad verschärft die Situation zusätzlich.

Nach den aktuellen Vorhersagen könnte die Waldbrandgefahr am Wochenende weiter ansteigen. Örtlich sind dann sogar Bedingungen möglich, die der höchsten Waldbrandgefahrenstufe entsprechen.

„Unsere Wälder und Wiesen sind nicht nur ein wichtiger Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten, sondern auch ein beliebter Ort für Erholung und Freizeit. Gerade in Zeiten anhaltender Trockenheit reicht jedoch oft schon eine kleine Unachtsamkeit aus, um einen Brand auszulösen“, betonen Bürgermeisterin Christine Klein und der stellvertretende Stadtbrandinspektor Jürgen Ritz.

Die Bürger werden deshalb gebeten, die geltenden Verhaltensregeln in der Natur besonders sorgfältig zu beachten. Das gilt nicht nur für Aufenthalte im Wald, sondern auch auf Grünflächen, die oft schutzlos der Sonne ausgesetzt sind und so leichter in Brand geraten können.

So dürfen weder im Wald noch in dessen unmittelbarer Nähe offene Feuer entzündet werden. Auch das Rauchen im Wald stellt bei den derzeitigen Bedingungen ein erhebliches Risiko dar. Bereits eine achtlos weggeworfene Zigarette kann ausreichen, um trockenes Gras oder Laub zu entzünden.

Ebenso wichtig ist es, Fahrzeuge ausschließlich auf ausgewiesenen und befestigten Flächen abzustellen. Heiße Fahrzeugteile, insbesondere Katalysatoren, können bei Kontakt mit trockener Vegetation Brände verursachen.

Besondere Aufmerksamkeit gilt zudem den Zufahrtswegen zu den Waldgebieten. Diese müssen jederzeit für Feuerwehr, Rettungsdienste und Forstbehörden frei zugänglich bleiben. Wer Rauchentwicklung oder einen Brand bemerkt, sollte unverzüglich den Notruf 112 verständigen.

„Nur durch umsichtiges Verhalten lässt sich verhindern, dass aus einer kleinen Unachtsamkeit ein größerer Wald- oder Vegetationsbrand entsteht“, verdeutlichen Klein und Ritz abschließend.

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