Der Start zu den 36. Odenwälder Kartoffelwochen ist für Kartoffelkönigin Louisa I. (links) und Kartoffelprinzessin Melanie I. gleichzeitig der Beginn ihrer zweiten Amtszeit + + + In ihrer Ansprache skizzierte Louisa I. zum Auftakt humorvoll ihre zahlreichen interessanten Begegnungen und Erfahrungen im zurückliegenden Jahr.
Bis einschließlich Sonntag, 04. Oktober, laden 19 Gastronomiebetriebe quer durch den Odenwald einmal mehr ein zu einer kulinarischen Reise durch die Odenwälder Kartoffelvielfalt: serviert werden raffinierte Neukreationen bis zu herzhaften Klassikern aus Omas Küche
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ODENWALD / OBER-MOSSAU. – Was Horst Schnur, der frühere Landrat des Odenwaldkreises, zusammen mit dem verstorbenen Gastronom Armin Treusch einer der beiden Gründerväter der >Odenwälder Kartoffelwochen<, einst mit „High Tec und high Snack“ formulierte, das münzte Thomas Kurz aktuell kurzerhand um in den modifizierten Dreifach-Faschingsruf „Tolle – Knolle“.
Dieser „Schlachtruf“ hallte, vorgegeben von Moderator Kurz, wiederholt durch die Gasträume des Brauereigasthofs Schmucker in Ober-Mossau. Zur Eröffnung der 36. Odenwälder Kartoffelwochen bot die unter Markus Fritsch wiedererstarkte Location den feierlichen Rahmen für gut 80 Gäste. So machte denn die Eröffnungsgala mit Musik und Unterhaltung zwischen einem genussvollen 4-Gänge-Menue Lust auf mehr Kulinarik rund um die „tolle Knolle“.

Regionale Hoheiten aus dem Reich der Kartoffel, dem Wein, den Apfelblüten, dem Honig und der Bad Königer Therme verkünden in großen Lettern den Start der 36. Odenwälder Kartoffelwochen.
Zu kulinarischen Reisen durch die Odenwälder Kartoffelvielfalt laden nunmehr 19 Odenwälder Gastronomiebetriebe von Otzberg im Norden und Gammelsbach im Süden sowie Amorbach im Osten und Lautertal im Westen noch bis Sonntag, 04. Oktober, ein.
In allen teilnehmenden Betrieben finden sich raffinierte Neukreationen bis zu herzhaften Klassikern aus Omas Küche. Mindestens drei besondere Gerichte, bei denen die Odenwälder Kartoffel im Mittelpunkt steht, werden in jedem der beteiligten Restaurants angeboten.

Genussvollen Spaß hatten gut 80 Gäste bei der Eröffnungsgala zu den 36. Odenwälder Kartoffelwochen im Brauereigasthof Schmucker in Ober-Mossau.
Zur Eröffnung lieferte das stilvolle Ambiente im >Brauereigasthof Schmucker< ebenso einen wichtigen Beitrag wie selbstverständlich das bestens abgestimmte Vier-Gänge-Menue rund um die „tolle Knolle“, flankiert von würzigen Bieren und Bierkreationen der Schmucker-Brauerei sowie erlesener Weine der Bergsträßer Winzergenossenschaft Heppenheim und Vinum Autmundis, Groß-Umstadt, alkoholfreien Apfelschorlen der Kelterei Krämer, Reichelsheim, und Mineralwasser der Odenwald-Quelle, Heppenheim.
Zum Empfang wurde die illustre Gästeschar wahlweise begrüßt mit einem Bieraperitif „Bierspritz“ von der Schmucker-Brauerei, Mossautal, einem trockenen Sekt „Goldmuskateller“ aus traditioneller Flaschengärung oder „Rosé Primazero“ von der Bergsträßer Winzer eG – Viniversum Heppenheim.

Mit dem Gruß aus der Küche, einem gefüllten Kartoffel-Majoran-Körbchen, startete das 4-Gänge-Menue rund um die „tolle Knolle“.
„Vom Acker auf die große Bühne“ brachte das Küchenteam des Brauereigasthofs zunächst ein gefülltes Kartoffel-Majoran-Körbchen als >Gruß aus der Küche< mit einem Cuvee Noir, trocken als Weinbegleitung von der Odenwälder Winzergenossenschaft Vinum Autmundis, Groß-Umstadt.

Kartoffel-Trüffel-Cappuccino als Vorspeise.
Zur Vorspeise, einem Kartoffel-Trüffel-Cappuccino, gab’s ein Bio Hell als Bierbegleitung oder einen 2024er Heppenheimer Steinkopf Chardonnay Superior aus dem Barrique, trocken ausgebaut von Viniversum.
Der Zwischengang, Zander mit Kartoffelschuppen auf Kresse-Schaum, flankiert von einem zünftigen Meisterpils, bzw. einer 2025er Grauburgunder Spätlese, trocken, verdeutlichte eine durchaus leckere Kartoffel-Fisch-Kombination.

Zander mit Kartoffelschuppen auf Kresse-Schaum als Zwischengang.
Mit dem Hauptgang, rosa gebratenes Schweinefilet an Kartoffelbaumkuchen auf einer Rotweinreduktion mit glasiertem Saisongemüse, servierte die Küche eine klassische Odenwälder Speisekreation und reichte dazu alternativ ein kräftiges Märzen-Bier bzw. einen 2022 Terra Starkenburg Heppenheimer Spätburgunder aus dem Eichenfass, trocken ausgebaut.

Schweinefilet an Kartoffelbaumkuchen auf einer Rotweinreduktion mit glasiertem Saisongemüse als Hauptgang.
Mit dem abschließenden Dessert, >Süße Kartoffelschupfnudeln, gewälzt in Zimt und Zucker, serviert auf warmem Zwetschgenröster mit einer Kugel Vanilleeis<, begleitet von einem Rosé-Bock oder einer 2023er Solaris Auslese, Herrenberg, lieblich, fand das 4-Gänge-Menue seinen krönenden Abschluss.

Süße Kartoffelschupfnudeln, gewälzt in Zimt und Zucker, serviert auf warmem Zwetschgenröster mit einer Kugel Vanilleeis zum Dessert.
Kevin Schmauß, neuer hauptamtlicher Kreisbeigeordneter des Odenwaldkreises und in dieser Funktion zuständig für die regionale Wirtschaft und Tourismus, hatte eingangs die Gäste begrüßt und die Bedeutung der regionalen Gastronomie hervorgehoben. Diese könne man nicht genug wertschätzen, betonte Schmauß und lobte das Engagement der Gastronomen, die trotz aller Widrigkeiten seit der Corona-Pandemie ein umfangreiches Angebot an regionalen Spezialitäten aufrecht erhalten.

Hauptamtlicher Kreisbeigeordneter des Odenwaldkreises, Kevin Schmauß, dankte der regionalen Gastronomie für deren umfangreiches Spezialitäten-Angebot.
Thorsten Heckmann, Gebietsverkaufsleiter der Schmucker-Brauerei, informierte über Wissenswertes der seit 1780 bestehenden Brauerei, die später zur ersten Brauerei Deutschlands mit eigener Kläranlage mutierte und seit 2006 zur Münchner Paulaner-Gruppe gehört. „Angesichts des Brauereisterbens kleinerer Wettbewerber sind wir stolz, dass es uns am Standort Ober-Mossau noch gibt“, sagte Heckmann.
Sein Dank galt allen beteiligten Gastronomiebetrieben wie auch den regionalen Landwirten, Direktvermarktern und Prodktverarbeitern, die regionale Genusskultur auf hohem Level ermöglichen.

Thorsten Heckmann, Gebietsverkausleiter der Schmucker-Brauerei, im Dialog mit Sarah Hofmann, der Gebietsweinkönigin der Hessischen Bergstraße.

Elisabetta I., amtierende Groß-Umstädter Weinkönigin, machte mit den Weinen von Vinum Autmundis vertraut.
Durch das Programm führte mit Thomas Kurz, dem Sitzungspräsidenten des CC Rot-Weiss Steinbach, ein profunder Kenner Odenwälder Humors, der manch lustige Anekdote zu erzählen wusste und die Gäste kurzweilig durch den Abend geleitete. Für den musikalischen Rahmen sorgten die Gitarristen Dr. Soul & Mr. Blues (Klaus Wilka und Marco Born).

Dr. Soul und Mr. Blues umrahmten die Eröffnung der 36. Odenwälder Kartoffelwochen musikalisch.

Regionale Hoheiten unter sich bei der Eröffnung der 36. Odenwälder Kartoffelwochen 2026.

Kevin Schmauß und Kornelia Horn, Geschäftsführerin der Odenwald Tourismus GmbH (links), dankten abschließend dem Küchen- und Servicepersonal des Brauereigasthofs Schmucker für ihr Engagement zur Eröffnung der Odenwälder Kartoffelwochen 2026. Fotos: er











