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DGB Gersprenztal stellt sich breit auf

Reinhold Bingel, Michael Reinersch, Florian Hahn, Horst Kaffenberger, Sylvia Krüger, Marion Eisele, Stephan Scholz, Manuel Rug (von links), davor Horst Raupp. Thomas Pfeifer ist aufgrund eines Termins in Reichelsheim nicht auf dem Bild. Foto: Pressedienst DGB Gersprenztal

Neues Vorstandsteam setzt sich aktiv für Demokratie, Gerechtigkeit, Respekt und Fairness ein

Pressedienst DGB Gersprenztal

GERSPRENZTAL / AFFHÖLLERBACH. – Mit einem breit aufgestellten Vorstand geht der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) im Gersprenztal ins neue Jahr. Bei der Jahreshauptversammlung wurde ein neunköpfiger Vorstand gewählt, dem drei aktive Betriebsräte angehören, davon zwei Betriebsratsvorsitzende.

Das neue Vorstandsteam besteht aus Reinhold Bingel, Horst Kaffenberger, Sylvia Krüger, Manuel Rug (Brensbach), Marion Eisele, Florian Hahn, Stephan Scholz (Fränkisch-Crumbach) sowie Thomas Pfeifer und Michael Reinersch (Reichelsheim). Der neue Vorstand setzt sich aktiv für Demokratie, Gerechtigkeit, Respekt und Fairness ein.

Im Rechenschaftsbericht des Vorstandes konnte Stephan Scholz auf etliche Informations-, Diskussions- und Filmveranstaltungen sowie Infostände verweisen. Scholz machte deutlich: „Die zunehmende soziale Spaltung ist Gift für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und eine Gefahr für unsere Demokratie. Das Thema Verteilungsgerechtigkeit muss endlich offensiv angegangen werden.“

Der langjährige DGB-Kreisvorsitzende Harald Staier (Höchst) und Horst Raupp (Darmstadt), Gewerkschaftssekretär des DGB Südhessen, dankten den Mitgliedern des DGB Gersprenztal für ihre engagierte Arbeit: „Für die Verteidigung hart erkämpfter sozialer Rechte und für die Durchsetzung von Verteilungsgerechtigkeit sind starke Gewerkschaften und ein starker DGB unverzichtbar.“

Gewerkschaftssekretär Horst Raupp machte in seinem Kurzreferat deutlich: „Einer demokratiegefährdenden Machtkonzentration in Form von Kapital und Einfluss von wenigen steht die materielle Unsicherheit von vielen gegenüber. Deutschland ist ein Hochsteuerland für arbeitende Menschen, aber ein Niedrigsteuerland für Kapitalbesitzer.

Es ist höchste Zeit für eine Robin-Hood-Steuer.“ Dazu gehören für den DGB die Wiedereinführung der Vermögensteuer, eine Vermögensabgabe für Überreiche, ein höherer Spitzensteuersatz bei der Einkommenssteuer, eine stärkere Besteuerung großer Erbschaften und die Schließung von Steuerschlupflöchern.

„Notwendig ist eine Steuerpolitik, von der die arbeitenden Menschen und die breite Mehrheit profitiert und nicht eine privilegierte Minderheit von Reichen und Superreichen. Das nimmt auch den Demokratiefeinden von Rechtsaußen den Wind aus den Segeln.“

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