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Georg-Gustav Kühn aus Schönberg nach 60 Jahren SPD-Zugehörigkeit zum „Partei-Urgestein“ ernannt

Langjährige Mitglieder der SPD Bensheim erhielten beim Neujahrsempfang der Bensheimer Sozialdemokraten verdiente Anerkenung. Der stellvertretende Ministerpräsident und Bezirksvorsitzende der Partei, Kaweh Mansoori (rechts), und die Ortsvereinsvorsitzenden Jürgen Kaltwasser und Dr. Julia Hamm ehrten gemeinsam mit der Landtagsabgeordneten und Generalsekretärin der hessischen SPD, Dr. Joesefine Koebe (von links), Brigitte Frey, Walter Fröhlich, Ingrid Schrader-Lüder, Georg-Gustav Kühn, Marianne Fröhlich und Dr. Walther Fitz. Foto: © er

Parteigrößen wie Willy Brandt und Helmut Schmidt hätten ihn dazu bewogen auch in schwierigen Zeiten der deutschen Sozialdemokratie treu zu bleiben – und seine Hoffnung sei, dass „seine Partei“ wieder zu alter Stärke zurückfinde, sagte Kühn bei seiner Ehrung

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BENSHEIM. – Der Neujahrsempfang der Bensheimer SPD stellte gleichzeitig den offiziellen Wahlkampfauftakt zur Kommunalwahl am Sonntag, 15. März 2026, dar. Spitzenkandidatin Dr. Julia Hamm streifte die weltpolitische Bühne, kehrte aber ohne Umschweife zur Lokalität zurück und konstatierte: „Politik beginnt hier in Bensheim.“

Auch der „Wahl-Bensheimer“, Hessens Wirtschaftsminister und stellvertretender Ministerpräsident Kaweh Mansoori, folgte diesem Leitgedanken und bekundete sein Glücksgefühl angesichts der Tatsache, in einer liberalen Demokratie leben zu dürfen (gesonderter Bericht zum Wahlkampfauftakt der SPD Bensheim folgt).

Über den Wahlkampfauftakt hinaus standen Ehrungen langjähriger Mitglieder der Bensheimer SPD auf dem Programm. Jürgen Kaltwasser, Co-Ortsvereinsvorsitzender der Partei hob dabei mit Georg-Gustav Kühn das „Partei-Urgestein“ besonders hervor, denn der SPD-Veteran aus dem Stadtteil Schönberg ist seit immerhin 60 Jahren Parteimitglied.

Über ein Gewerkschaftsmitglied habe er 1966 den Weg zur sozialdemokratischen Partei gefunden. Und Parteigrößen wie Willy Brand und Helmut Schmidt hätten ein Gewerkschaftsmitglied sei er 1966 zur Partei gekommen und Willy Brand sowie Helmut Schmidt hätten es ihm erleichtert, der Partei erstarke, die sie einmal war. treu zu bleiben, sagte Kühn. Für die Zukunft wünsche er sich, dass die SPD wieder zu der Partei werde, die sie einmal war.

Neben ihm wurden mit dem Ehepaar Marianne und Walter Fröhlich für ebenfalls ganz „besondere Treue“ geehrt, denn beide gehören der SPD immerhin auch schon 50 Jahre an. Seit 25 Jahren gehören Brigitte Frey und Dr. Walther Fitz der Partei an. Fitz erwähnte, er sei zur Kommunalwahl 2001 vom langjährigen Kreistagsvorsitzenden Heinz-Jürgen Schocke zum Parteieintritt ermuntert worden. Für zehnjährige Mitgliedschaft wurde Ingrid Schrader-Lüder ausgezeichnet. Die Geehrten erhielten neben einer Urkunde ein kleines Präsent.

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