Pressedienst BfB
BENSHEIM. – In der nächsten Sitzung der BfB-Fraktion befasst sich die Wählergemeinschaft mit Änderungs-Anträgen zum Haushaltsentwurf 2026 und mit dem geplanten interkommunalen Gewerbegebiet zwischen Bensheim und Lorsch.
Die Sitzung der BfB-Fraktion findet am Dienstag, 27. Januar, ab 18 Uhr, in den Räumen der marokkanischen Kulturgemeinde auf dem Guntrum-Gelände statt, informiert BfB-Sprecher Andreas Born.
Bensheim hat schon jetzt mit Abstand die meisten Gewerbeflächen im Kreis Bergstraße. Wir setzen uns als BfB-Fraktion für die Sicherung landwirtschaftlicher Nutzflächen und Freiflächen für den Erhalt unserer Lebensqualität in Bensheim ein, betont BfB-Stadtverordnete Dr. Ulrike Vogt-Saggau.
Wir schlagen vor, dass die Verwaltungsvorlage von der letzten Stadtverordnetenversammlung in dieser Wahlperiode abgesetzt wird und erst die neue Stadtverordnetenversammlung über das weitere Vorgehen dazu entscheidet. Es geht hier wieder um die fortschreitende Bodenversiegelung und den Flächenverbrauch von 21 ha, davon 11 ha in Bensheim und 10 ha in Lorsch.
Diese Entscheidung sollte der neuen Stadtverordnetenversammlung überlassen werden, meinen dazu Stefan Beckmann, Annette Hennemann, Marion Machalowski und Harald Polotzek, die alle vier neu auf der BfB-Liste zur Kommunalwahl kandidieren.
Unsere Lebensqualität in Bensheim ist durch die Politik der CDU, SPD und FDP-Koalition ernsthaft bedroht. Nach deren Vorstellungen werden überall neue Gewerbe- und Wohngebiete ausgewiesen. Bensheim soll nach deren Vorstellungen als Entlastungskommune für Frankfurt ausgewiesen werden.
Der Zubau zwischen Auerbach und Zwingenberg ist ebenso geplant wie die Wohnbebauung in Bensheim-Süd bis zu den Kleingärten. Diese Entwicklungen wollen wir verhindern und möglichst viele landwirtschaftliche Nutzflächen und Freiflächen für unsere Natur und für uns Menschen erhalten, betont BfB-Stadtverordneter Franz Apfel.











