Presedienst BfB
BENSHEIM. – Die BfB plante ursprünglich für Samstag, 14. Februar, einen Ortstermin um über die Auswirkungen der Versiegelung von wertvollen Flächen zum Gewerbegebiet „Stubenwald III“ zu informieren. Jetzt wurde dieser Termin abgesagt.
Der Grund: die beiden Naturschutzverbände Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) und Naturschutzbund Deutschland (NABU) haben für Sonntag, 22. Februar 2026, eine Veranstaltung unter dem Motto „BUND und NABU sagen >Nein< zu Stubenwald III“ angekündigt.
„Diesem Ortstermin schließen wir uns gerne an um in einem noch größeren Rahmen auf diese problematische Bebauung hinzuweisen. Treffpunkt ist um 14 Uhr vor dem Neubau des Sannergeländes Berta-Benz-Straße. Zur Teilnahme an dieser Veranstaltung rufen wir die Bensheimer Bürger auf“, informiert BfB-Sprecherin Barbara Ottofrickenstein-Ripper.
Die Planung sieht einen Gewerbeflächenzuwachs von 21 ha vor wobei 11 ha auf Bensheim entfallen. Diese Gebiete gelten bisher als Vorranggebiet für den regionalen Grünzug sowie für die Landwirtschaft zusätzlich als Vorranggebiet für besondere Klimafunktion und Grundwasserschutz, darauf macht die BfB-Fraktion aufmerksam.
„Als BfB stellen wir klar, dass Bensheim bisher schon mit großem Abstand die meisten Gewerbeflächen im Kreis Bergstraße ausgewiesen hat. Dies hat uns nicht vor dem extremen Einbruch bei der Gewerbesteuer bewahrt sondern im Gegenteil.
Wer meint über weitere Gewerbeflächen den Bensheimer Haushalt zu retten, der macht eine >Milchmädchenrechnung< auf. Neue Strukturen müssen gebaut, Kita-Plätze zur Verfügung gestellt und Personal eingestellt werden, da kommen enorme Kosten zusammen“, stellt BfB-Stadtverordneter Franz Apfel fest.
„Als BfB wollen wir den regionalen Grünzug und die landwirtschaftlichen Flächen erhalten. Die Selbstversorgung mit Obst und Gemüse liegt derzeit in Deutschland unter 50%. Wir lehnen diese verantwortungslose Planung strikt ab, betont BfB-Stadtverordnete Dr. Ulrike Vogt-Saggau abschließend.











