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Feier zum offiziellen Baubeginn der Zeller Brücke

Nehmen den Spatenstich an der Zeller Brücke vor: Gerlinde Freiling (Anwohnerin aus Zell und Stadtverordnete in Bad König), Markus Schmitt und Heiko Durth (beide Hessen Mobil), Dr. Tobias Robischon (Bürgermeister Michelstadt), Andreas Koch (Bürgermeister Brombachtal), Landrat Frank Matiaske, Verkehrsminister Kaweh Mansoori, Rüdiger Holschuh (Landtagsabgeordneter), Sandra Funken (Landtagsabgeordnete), Erster Kreisbeigeordneter Oliver Grobeis, Axel Gatz (Baufirma Eiffage) und Frank Hofferbert (Bürgermeister Bad König, von links). Foto: Stefan Toepfer/Kreisverwaltung

Spatenstich als Startsignal + + + Erneut Lob für Schnelligkeit bei Planung und Bau

Pressedienst Odenwaldkreis

ZELL. – Was die Zeller Brücke von Projekten wie dem Berliner Flughafen BER oder „Stuttgart 21“ unterscheidet? Hier wird zügig geplant und gebaut. Was bei allen Beteiligten im zurückliegenden Jahr im absoluten Fokus gestanden hat, waren Tempo und konsequentes Handeln, denn es geht schließlich um die zentrale Verkehrsachse im Odenwaldkreis.

So brachte es Landrat Frank Matiaske am Donnerstag, 23. April, beim offiziellen Spatenstich zusammengefasst auf den Punkt – und lobte aufs Neue die Geschwindigkeit, mit der es an der Brücke vorangeht.

„Hier zeigt sich, was möglich ist, wenn alle an einem Strang ziehen und alle gesetzlichen Möglichkeiten für einen zügigen Baufortschritt ausschöpfen“, sagte er und dankte dem hessischen Verkehrsminister sowie allen Beteiligten im Ministerium, bei Hessen Mobil und den zuständigen Abteilungen der Kreisverwaltung für die enge Zusammenarbeit. Gleiches gelte bis hoch ins Bundesverkehrsministerium.

Das Wort vom „Odenwald-Tempo“, das das Vorhaben von Anfang an prägt, griff der hessische Verkehrsminister Kaweh Mansoori auf und betonte die Notwendigkeit eines schnellen Wiederaufbaus der Brücke. „Wir haben Planungsprozesse beschleunigt, Verfahren vereinfacht und gemeinsam Verantwortung übernommen.“

Das Wort vom >Odenwald-Tempo< steht für einen „neuen Pragmatismus im Infrastrukturbau und ist Maßstab dafür, wie wir künftig planen, entscheiden und bauen.“ Auch er sprach allen an Planung und Bau Beteiligten seinen Dank aus, ebenso wie der Präsident von Hessen Mobil, Heiko Durth.  

Durth bezeichnete den Brückenneubau als „Leuchtturmprojekt in Sachen Schnelligkeit und Bürokratieabbau“. Ausdrücklich dankte er dem Bundesverkehrsministerium dafür, „alle notwendigen Weichen mit einer enormen Schnelligkeit“ gestellt zu haben.

An der Feier zum Spatenstich nahmen auch etliche Bürger teil, gemeinsam mit den Bürgermeistern von Bad König, Michelstadt und Brombachtal, Frank Hofferbert, Dr. Tobias Robischon und Andreas Koch. Gekommen waren überdies die Landtagsabgeordneten Sandra Funken und Rüdiger Holschuh.

Die Brücke war Ende April 2025 wegen Sicherheitsmängeln zunächst gesperrt und dann Ende Juli 2025 gesprengt worden. Bereits zum Jahresende 2025 hatte Hessen Mobil das Unternehmen Eiffage mit dem Neubau beauftragt. Die Pläne waren Ende Februar 2026 vorgestellt worden. Die Freigabe der Brücke für den Verkehr ist für Juni 2027 geplant. Während der Sommer- und der Herbstferien 2026 muss die Bahnstrecke wegen der Bauarbeiten gesperrt werden.

Das neue Bauwerk selbst kostet rund 10,2 Millionen Euro. Zusammen mit den Kosten für den Abbruch, den Landschaftsbau und andere Maßnahmen liegen die Gesamtkosten bei rund 15 Millionen Euro. Finanziert wird das Projekt aus Mitteln des Sondervermögens „Infrastruktur und Klimaneutralität“ des Bundes.

Während auf der Nordseite der gesprengten früheren Zeller Brücke (hinten rechts) der offzielle …

… Baubeginn mit dem Spatenstich gefeiert wurde, haben …

… auf der Südseite in Richtung Michelstadt die Arbeiten …

… zum Neubau der Zeller Brücke bereits begonnen. Fotos: er

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