Die diesjährigen Zuwendungsempfänger der Schmitt-Lynker-Stiftung mit zwei Vorstandsmitgliedern in Erbach: Oliver Schmitz, Andrea Gohlke, Katrin Lerch, Siegrid Faust-Schmidt, Mariusz Rutkowski, Daniela Weichel, Ute Heberer, Carolin Heckmann (hinten von links) sowie Frank Sauer, Ursula Weiers, Ulrike Braner, Harald Buschmann, Dr. Horst Ringshausen und Sabine Krämer-Eis (vorne von links). Foto: Pressedienst Schmitt-Lynker-Stiftung
Erneut unterstützt die Schmitt-Lynker Stiftung viele Projekte in der Odenwälder Kreisstadt
Sabine Krämer-Eis
ERBACH. – Interessante und vielfältige Projektideen wurden bei der Schmitt-Lynker-Stiftung in diesem Jahr eingereicht. Der Vorstand, vertreten durch Harald Buschmann, Dr. Horst Ringshausen und Stiftungsassistenz Sabine Krämer-Eis freuten sich in diesen Tagen den ausgewählten Zuwendungsempfängern den positiven Bescheid in den Räumlichkeiten des Deutschen Roten Kreuzes Odenwaldkreis in Erbach überreichen zu dürfen.
Zuwendungen erhalten das Kindergärtchen e.V. Michelstadt, vertreten durch Oliver Schmitz und Kathrin Lerch für ihre Außenstelle in Erbach zur Errichtung von Sonnensegeln im Freigelände.
Für die städtischen Kindergärten nahm Andrea Donauer Gohlke die Zuwendungsbescheide entgegen und berichtete über die verschiedenen Anschaffungen, die nun machbar sind. Der Naturkindergarten Waldabenteurer wird eine Holzwerkstatt bauen, die Kindertagesstätte Mobilé richtet ein Märchenzimmer mit Lesematerial, Acrylbausteinen, LED-Zauberwasser und Gewichtsdecken zur bewussteren Wahrnehmung ein.
Der Naturkindergarten Nimmersatt wird eine Matschanlage für das Außengelände anschaffen. In einen Snoezelraum können sich die Kinder der Kita Kunterbunt bald zurückziehen und auftanken. Auch die Abteilung Sprachbildung erhält einen Zuschuss für Erkundungen im Wald, um in diesem Erlebnisraum die Sprachbildung der Kinder zu fördern.
Mehrfach unterstützt wurde bereits die Katholische Bücherei St. Sophia, die ihren Schwerpunkt in die Kinderleseförderung setzt. Diesmal, so die Leiterin Ursula Weiers, freuen sie sich über die Unterstützung zur Anschaffung von Bänken und Beleuchtung um auch im Innenhof der katholischen Kirche Projekte durchführen zu können.
Aber auch die älteren Kinder kommen nicht zu kurz. Für die Schule am Sportpark freut sich Mariusz Rutkowski über eine erneute Zuwendung zur Anschaffung weiterer BMX Räder für die bewegte Pause. Daniela Weichel von der Schule am Treppenweg berichtete, dass mit den Mitteln ein Kamishibai-Erzähltheater für die verschiedenen Jahrgänge angeschafft werden kann. Es fördert im besonderen Maß den Wortschatz, die Zuhörerkompetenz und die Konzentration.
Carolin Heckmann freut sich darauf, den Bewegungsraum der Zentrum-Brückenschule mit der Zuwendung deutlich aufwerten zu können. Die städtische Jugendarbeit erhält Mittel um den Jugendtreff, ein wichtiger Anlaufpunkt für die Jugendlichen, noch attraktiver zu gestalten.
Das Stifterehepaar hatte auch festgelegt, dass der Tierschutz eine Unterstützung erhält. Sigrid Faust-Schmidt unterstrich erneut, wie groß die Not in den Tierheimen ist und mit den Mitteln der Schmitt-Lynker-Stiftung können konkrete Erbacher Notfälle gemildert werden. Auch soll eine Fortbildung für die Bedienung eines gespendeten Ultraschallgerät ermöglicht werden.
Das dritte Stiftungsziel ist die Seniorenarbeit, der sich das Deutsche Rote Kreuz Odenwaldkreis mit Vorstand Frank Sauer zunehmend mehr annimmt und verschiedene Hilfsangebote entwickelt hat. Die Zuwendung der Schmitt-Lynker-Stiftung fließt in das „Erlebniscafé“, eine inzwischen etablierte Einrichtung, die nicht nur zum Treffen und Gedankenaustausch am Dienstag einlädt, sondern auch jedes Mal viel Wissenswertes vermittelt.
Eine Antragstellung für 2027 kann ab sofort erfolgen. Erreichbar unter der Mail-Adresse: schmitt-lynker-stiftung@web.de geben Harald Buschmann und Sabine Krämer-Eis dann nach Rücksprache auch telefonisch gerne Auskunft. Jule Beyer, Stiftungsverwalterin der Else Schmitt-Lynker und Dr. Josef Schmitt-Stiftung leitet die eingegangenen Förderanträge zur Entscheidung an den Stiftungsvorstand weiter.
Der Antrag kann formlos erfolgen, er muss die Gemeinnützigkeit der Organisation nachweisen, das geplante Projekt beschreiben und die voraussichtlichen Kosten beinhalten. Bei erfolgreicher Mittelzuwendung ist lediglich ein kurzer Bericht nach erfolgter Umsetzung des Projekts einzureichen.









