Matthias Penteker, studierter Maschinenbauer, bewirbt sich zur Bürgermeisterwahl in Bensheim am 16. August 2026 als unabhängiger Kandidat. Foto: Pressedienst Penteker
Der Bewerber um die Chefposition im Bensheimer Rathaus ist selbständiger Maschinenbauer und will die Stadt „wie eine gut geölte Maschine führen, in der die Räder ineinander greifen, der Haushalt ausgeglichen ist und die Bürger zufrieden sind“
Pressedienst Penteker
BENSHEIM. – „Ich mache als Maschinenbauer aus Leidenschaft seit Jahrzehnten Unmögliches möglich – jetzt will ich unsere Stadt wie eine gut geölte Maschine führen: Räder greifen ineinander, Haushalt ausgeglichen, Bürger zufrieden“, bringt es Matthias Penteker auf den Punkt und wird sich deshalb als unabhängiger Bürgermeisterkandidat am 16. August zur Wahl stellen.
Irgendwie sei ja eine Kommune auch wie eine mehr oder weniger große, und mehr oder weniger funktionierende Maschinerie. „Ein Rad greift ins andere und am Schluss sollten neben einem möglichst ausgeglichenen Haushalt insbesondere zufriedene Bürger das Ergebnis sein“, sagt der Wahl-Bensheimer aus dem Stadtteil Auerbach.
Kommunalpolitische Erfahrung hat Matthias Penteker in der gerade abgelaufenen Legislaturperiode gesammelt. Als Mitglied der Fraktion >Vernunft und Augenmaß< engagierte er sich fünf Jahre lang für die Belange Bensheims.
„Dabei galt es Entscheidungen zu treffen, in Angelegenheiten, deren Ursprung teilweise schon Jahre oder gar Jahrzehnte zurücklagen und die in nicht wenigen Fällen nicht einmal mehr zeitgemäß waren. Besonders unverständlich für mich als selbständiger Unternehmer war die Ausgabenpolitik: Gelder wurden verplant und ausgegeben, die man noch nicht einmal eingenommen hatte, ergo ohne Vernunft und Augenmaß gehandelt“, schildert der 67-jährige Kandidat seine Erfahrungen.
„Viele Jahre nie ein Einnahmeproblem, aber praktizierte luxuriöse Ausgabenpolitik“
„Ich stellte mit der Zeit fest, dass Bensheim in den zurückliegenden Jahren nie ein Einnahmeproblem hatte, und deshalb die praktizierte luxuriöse Ausgabenpolitik auch nicht offensichtlich wurde“, skizziert Penteker zurückliegende Szenarien in der Bensheimer Stadtpolitik.
„Seit zwei Jahren jedoch rückt auch das Einnahmeproblem in den Fokus. In unserer gemeinsamen Oppositionsarbeit mit wechselnden Fraktionen versuchten wir stets mit durchdachten Vorschlägen und entsprechenden Anträgen dem drohenden Desaster entgegenzuwirken, mussten uns jedoch in fast allen Fällen entsprechenden Beschlussvorlagen aus der Stadtverwaltung und anschließend der Umsetzung dieser durch die demokratische Mehrheit der ‚Regierungskoalition‘ beugen.
„Verwaltung und Koalition mit typisch bürokratischen Denkmustern und beamtenmäßigen Handeln“
Verwaltung und Koalition mit ihren typisch bürokratischen Denkmustern und beamtenmäßigen Handeln, das keine Konsequenzen kennt, haben Bensheims Haushalt unbeirrbar gegen die Wand gefahren und auch ansonsten zahlreiche Baustellen – im wahrsten Sinne des Wortes – bis zum heutigen Tag unbearbeitet hinterlassen.“
Auch seien mehrere Stadtverordnetenbeschlüsse nicht ausgeführt und auf den Sankt Nimmerleinstag verschoben worden, ohne dass von den Antragstellern entsprechende Sanktionen eingefordert worden wären. „Das hat mich nicht nur sehr verärgert, sondern auch meinen Kampfgeist geweckt.“
So könne und dürfe Politik in Bensheim nicht weiter gehen
So könne und dürfe Politik in Bensheim nicht weiter gehen, kritisiert Matthias Penteker. „Wichtige Entscheidungen stehen in den nächsten Jahren an, die nicht nur Mut und Rückrat, sondern auch Transparenz gegenüber der Stadtgesellschaft und gemeinsames Handeln zum Wohle der gesamten Einwohnerschaft erfordern.“
Dazu zählt Matthias Penteker die Lösung der beabsichtigten Gewerbegebietserweiterung Stubenwald 3 mit insgesamt 21ha, die gemeinsam mit der Stadt Lorsch auf den Weg gebracht werden soll und auf teilweise heftigen Widerstand aus der Stadtgesellschaft trifft, die Beibehaltung bzw. Reduzierung des Hebesatzes der Grundsteuer B, der aktuell 1.000 Punkte beträgt und im kommenden Jahr erneut angehoben werden soll, wie auch eine vernünftige Sozialpolitik sowie eine ausgewogene Balance zwischen städtischen Einnahmen und Ausgaben.
„Keine Windkraftwerke in Bensheims Wäldern, und auch keine neuen Gewerbeflächen“
„Ich stehe für den Erhalt unserer Wälder und Natur vor ideologischen Ideen“, positioniert sich der Kandidat weiter und sagt klar: „Keine Windkraftwerke in Bensheims Wäldern, und auch keine neuen Gewerbeflächen.“ Dazu wirft er Fragen auf: „Bringen neue Gewerbeflächen mehr Gewerbe nach Bensheim, oder gibt es von innen nach außen nur eine räumliche Verlagerung der lokalen Firmen?“
Auch wolle er keine Neuverschuldungen und stehe für sofortigen Stopp für Zuweisungen von Flüchtlingen und befürworte für Asylbewerber Wertmarken anstatt Geldzuweisungen. Anstelle von Neubaugebieten präferiere er Innenverdichtung vor Außenverdichtung und mache sich stark für „ein Stadtentwicklungskonzept, das Förderer überzeugt“.
Nicht zuletzt will der Kandidat auch längst überfällige Beschlüsse der Stadtverordneten wie beispielsweise den seit Jahren beschlossenen Verkauf des städtischen Hoffart-Geländes zügig umsetzen, um damit die Stadtkasse zumindest ein Stück weit zu entlasten und die Stadt ein Stück weit attraktiver und liebenswerter zu machen.
„Diese Themen erfordern Fachkompetenz, Mut, Führungsstärke und den offenen Dialog“
„Diese Themen erfordern nicht nur Fachkompetenz, sondern auch Mut, Führungsstärke und den offenen Dialog mit den Bürgern. Das Parlament ist der Souverän der Bürger und sollte auch zu deren Wohl entscheiden. Der Bürgermeister ist ‚nur‘ Chef der Verwaltung. Dennoch ist es als Bürgermeister entscheidend Rückgrat zu zeigen, wenn es darum geht nicht alles, was von oben kommt, zu akzeptieren, vor allem wenn es dem Bürgerwohl entgegensteht“, konstatiert der Bewerber.
Um das zu realisieren tritt Matthias Penteker als freier Kandidat zur Bürgermeisterwahl 2026 in Bensheim an und zitiert abschließend mit Cicero keinen geringeren als einen der bedeutendsten Staatsmänner, Redner und Philosophen der römischen Antike aus dessen Werk „Paradoxa Stoicorum“: „In der Sparsamkeit liegt eine große ‚Einnahme‘ bzw. ein großer ‚Ertrag‘.“











