EINSTIMMIG WIEDERGEWÄHLT wurde die Bensheimer Stadtverordnetenvorsteherin Christine Deppert, die hier vom Dienstaltersvorsitzenden Franz Apfel, der die Wahl geleitet hatte, beglückwünscht wird. Christine Deppert geht damit in ihre dritte Legislaturperiode als Parlamentsvorsteherin der größten Stadt im Kreis Bergstraße.
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BENSHEIM. – Die Bensheimer Stadtverordnetenversammlung hat sich nach der Kommunalwahl vom 15. März dieses Jahres am Mittwochabend, 29. April, für die Legislatur 2026 bis 2031 konstituiert. Unter der Leitung des Dienstaltersvorsitzenden Franz Apfel, der dem Stadtparlament in Bensheim seit 41 Jahren angehört, wurde Christine Deppert auf Vorschlag der stärksten Fraktion CDU einstimmig wiedergewählt. Die Christdemokratin geht damit in ihre dritte Legislaturperiode als Parlamentsvorsteherin.
Bürgermeisterin Christine Klein hatte gemäß der Vorgabe aus der Hessischen Gemeindeordnung (HGO) die Sitzung eröffnet und die Mandatsträger, darunter auch erfreulich viele junge Gesichter, begrüßt.
Die Stadtverordnetenversammlung sei „das Herz unserer Demokratie“. Diese lebe gleichwohl von gegenseitigem Respekt, wie auch von Streit um’s Ringen um den besten Weg. „Es geht darum, wer am besten gestaltet“, befand die Bürgermeisterin. Der sichtbare Generationenwechsel im Stadtparlament sei „ein wirklich starkes Zeichen – kein Bruch, sondern vielmehr eine Chance“, freute sich Klein.
Den Vorsitz zur Wahl der alten und neuen Stadtverordnetenvorsteherin hatte Franz Apfel übernommen, der seit April 1985 und damit sage und schreibe seit 41 Jahren dem Bensheimer Stadtparlament ununterbrochen angehört.
Neben der Parlamentsvorsteherin wurden auch deren beide Stellvertreter gewählt. Diese Positionen begleiten Sabine Hinterkeuser-Freye (GRÜNE) und Heiko Moritz (SPD), die gemeinsam ebenfalls ein einstimmiges Votum erhielten. Zur Schriftführerin wurde die aus der Verwaltung vorgeschlagene Rathausbedienstete Klaus, zu deren Stellvertreter ihr Kollege Markus Wetzel bestimmt.
Ferner wurden neun ehrenamtliche Magistratsmitglieder aus vier Wahlvorschlägen gewählt. Dazu hatten CDU, SPD und Freie Wählergemeinschaft (FWG) ebenso eine gemeinsame Vorschlagsliste unterbreitet wie die Bürger für Bensheim mit der erstmals im Bensheimer Stadtparlament vertretenen Partei VOLT eine gemeinsame Liste zur Wahl gestellt hatte. GRÜNE und FDP hatten jeweils Einzelvorschläge unterbreitet.
Für die gemeinsame Liste der wohl künftigen Koalitionäre aus CDU, SPD und FWG votierten 24 Mandatsträger, was fünf Sitzen entspricht, zehn Stimmen entfielen auf die GRÜNEN (2 Sitze), deren sieben Stimmen auf die Gemeinschaftsliste BfB/VOLT was ebenso einem Sitz entspricht wie die vier Stimmen zugunsten des FDP-Vorschlags.
In den Magistrat der Stadt Bensheim wurden somit die ehrenamtlichen Mitglieder Oliver Roeder, Waltrud Ottiger, Hans Seibert (alle CDU), Arno Klein (SPD), Dr. Rolf Tiemann (FWG), Peter L. Born und Michael Krapp (beide GRÜNE), Andreas Born (BfB) und Harald Böttinghaus (FDP) gewählt. Ausführlicher Bericht folgt.

Blumen für die erneut gewählte Bensheimer Stadtverordnetenvorsteherin Christine Deppert von Bürgermeisterin Christine Klein (rechts). Fotos: er










