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Musikalische Zeitreisen auf dem Breitenstein

„Die Anonymen Saxophoniker“ spielen zu einem Open-Air-Konzert auf dem Eberbacher Breitenstein-Hof.

Open-Air-Konzert mit den Anonymen Saxophonikern und Ronald J. Autenrieth

Pressedienst Veranstalter

EBERBACH. – Am Freitag, 19. Juni, ab 18 Uhr, gibt es wieder ein Open-Air-Konzert auf dem Eberbacher Breitenstein-Hof. Das überregional bekannte Bläserquartett „Die Anonymen Saxophoniker“ und Ronald J. Autenrieth am Stage-Piano gestalten spannende „musikalische Zeitreisen“. Ab 17 Uhr gibt es einen Shuttlebus-Service ab dem Neckarlauer. Bei Regen findet das Konzert im Stalltrakt des Hofs statt.

Es ist das erste Open-Air-Konzert nach dem Tod des Arztes, Malers und Musikers Hartmut Tramer. Den Auftakt macht sein ehemaliger Duo-Partner Ronald J. Autenrieth, der die erste Halbzeit spielt und das Publikum mit magischen Klängen mitnimmt an ferne Orte und in vergangene Zeiten.

Ronald J. Autenrieth, langjähriger Duo-Partner des verstorbenen Arztes, Malers und Musikers Hartmut Tramer nimmt das Publikum mit magischen Klängen auf seinem Stage-Piano mit an ferne Orte und in vergangene Zeiten. Fotos: Pressedienst Veranstalter

So etwa in ein mittelalterliches Kloster zur Zeit der Hl. Hildegard von Bingen, auf einen Jahrmarkt um 1900, auf dem freche Spatzen ihr Unwesen treiben, oder auf Bayreuths Grünen Hügel zur Parsifal-Uraufführung 1882. Ein Set gilt dem verstorbenen Musiker Steffi Müller, der ursprünglich auch hätte mitwirken sollen.

Die Anonymen Saxophoniker in der Besetzung Felix und Florian Roh, Fabian Held und Pierre Moreira gehen ihre Zeitreise chronologisch an: Das Bläserabenteuer in perfekt ausgearbeiteten Arrangements startet im Barock mit einem veritablen Prélude von Altmeister Bach, ehe man zur Romantik gelangt, wo eines der ersten Quartette für Saxophone überhaupt erklang.

Die Moderne ist dann mit Jazz-Standards wie Gershwins „Summertime“ oder Brubecks herrlich vertracktem „Take Five“ vertreten, außerdem gibt es einen Abstecher nach Argentinien zu Piazzollas unsterblichem „Libertango“, ehe der „Pink Panther“ oder „I will follow him“ aus dem Musikfilm „Sister Act“ vergangene Hollywood-Zeiten zum Leben erwecken. Und natürlich darf als populäres Highlight auch der Pop nicht fehlen.

Für musikalische Kurzweil ist somit bestens gesorgt, daneben kommt das leibliche Wohl nicht zu kurz, es gibt Getränke und Snacks. Da der Parkraum auf dem Breitenstein begrenzt ist, gibt es den Shuttle-Service. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist wie immer frei, Spenden werden am Ende gerne genommen.

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