Pressedienst BfB
BENSHEIM. – Die Bürger für Bensheim (BfB) haben ihre öffentliche Gesprächsreihe mit den Bewerbern um das Bürgermeisteramt abgeschlossen. In insgesamt sechs Einzelgesprächen hatten alle zugelassenen Kandidaten die Gelegenheit, sich persönlich vorzustellen, ihre Motivation für die Kandidatur zu erläutern und ihre Ideen für die zukünftige Entwicklung Bensheims darzustellen.
Zu Gast waren Carmelo Torre von der CDU, Stefan Juchems von Bündnis 90/Die Grünen sowie die Einzelbewerber Harry Hegenbarth, Justin Arnold, Matthias Penteker und Kevin Bösel. Damit führte die BfB Gespräche mit allen sechs Bewerbern, die bei der Bürgermeisterwahl antreten.
Im Mittelpunkt der jeweils rund 45-minütigen Gespräche standen die persönliche Motivation der Kandidaten, ihre Vorstellungen für das Amt und ihre politischen Schwerpunkte. Gefragt wurde unter anderem nach der finanziellen Situation der Stadt, den politischen Prioritäten, der Stadtentwicklung, dem bezahlbaren Wohnen, dem verantwortungsvollen Umgang mit Flächen, der Bürgerbeteiligung und dem politischen Stil. Darüber hinaus konnten die Bürger eigene Fragen stellen.
„Wir sind mit der gesamten Gesprächsreihe sehr zufrieden“, erklärt BfB-Fraktionsvorsitzender Stefan Beckmann. „Alle sechs Kandidaten haben sich unseren Fragen gestellt und ausführlich erläutert, warum sie Bürgermeister werden möchten und welche Vorstellungen sie für die Zukunft Bensheims haben. Die Gespräche waren offen, sachlich und sehr informativ.“
Besonders erfreut zeigt sich die BfB über das große Interesse aus der Bevölkerung. Zu den einzelnen Terminen seien zahlreiche Gäste gekommen, die die Gespräche aufmerksam verfolgt und sich mit vielen eigenen Fragen beteiligt hätten. Dadurch sei ein lebendiger Austausch entstanden, der weit über kurze Wahlkampfbotschaften und Aussagen auf Plakaten hinausgegangen sei.
BfB-Stadtverordnete Marion Malachowski hebt die Offenheit der Kandidaten hervor: „Die Bewerber hatten ausreichend Gelegenheit, ihre Persönlichkeit, ihre Beweggründe und ihre politischen Ziele darzustellen. Gleichzeitig konnten die Gäste gezielt nachfragen. Auf diese Weise entstand ein wesentlich umfassenderes Bild, als es durch kurze öffentliche Stellungnahmen allein möglich wäre.“
„Die hohe Beteiligung zeigt, dass die Menschen ein großes Interesse daran haben, die Kandidaten persönlich kennenzulernen und ihre Positionen direkt zu vergleichen“, erklärt BfB-Stadtverordneter Franz Apfel. „Gerade bei einer Bürgermeisterwahl ist es wichtig, nicht nur Programme zu lesen, sondern auch einen Eindruck von der Haltung, der Arbeitsweise und dem Umgang der Kandidaten mit kritischen Fragen zu gewinnen.“
Auch BfB-Stadtverordnete Barbara Ottofrickenstein-Ripper bewertet die Veranstaltungsreihe positiv: „Die Gespräche waren eine gute Möglichkeit, politische Inhalte verständlich und direkt zu vermitteln. Besonders wichtig war uns, dass alle Kandidaten unter vergleichbaren Bedingungen zu Wort kamen und die gleichen grundlegenden Themen angesprochen wurden.“
Die BfB bedankt sich bei allen sechs Bürgermeisterkandidaten für ihre Bereitschaft, an der Gesprächsreihe teilzunehmen und die Fragen offen zu beantworten. Der Dank gilt ebenso den zahlreichen Besuchern, die mit ihrem Interesse, ihren Fragen und ihren Beiträgen maßgeblich zum Gelingen der Veranstaltungen beigetragen haben.
Allen Kandidaten wünscht die BfB für den weiteren Wahlkampf und die bevorstehende Wahl viel Erfolg. Zugleich ruft die Wählergemeinschaft alle wahlberechtigten Bürger nachdrücklich dazu auf, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen.
„Freie Wahlen sind eine unverzichtbare Grundlage unserer Demokratie“, betont BfB-Fraktionsvorsitzender Stefan Beckmann. „Demokratie lebt jedoch nicht allein davon, dass Wahlen angeboten werden. Sie lebt von der aktiven Beteiligung der Bürger. Die Stimmabgabe ist deshalb nicht nur ein Recht, sondern auch eine demokratische Verantwortung. Jede abgegebene Stimme stärkt die demokratische Legitimation und trägt dazu bei, die Zukunft unserer Stadt mitzugestalten.“
Als zusätzliche Orientierungshilfe weist die BfB auf den Bensheim-Kompass 2026 hin. Das digitale Angebot ermöglicht es, die eigenen Positionen zu kommunalpolitischen Thesen mit den Antworten der teilnehmenden Kandidaten zu vergleichen. Das Ergebnis stellt keine Wahlempfehlung dar, sondern soll Unterschiede und Übereinstimmungen sichtbar machen und die persönliche Wahlentscheidung unterstützen.
Die Gesprächsreihe und zusätzliche Informationsangebote sollen dazu beitragen, dass die Bürger ihre Entscheidung auf einer breiten, sachlichen und gut informierten Grundlage treffen können.











