Das Trio Beisel-Holschuh spielt auf zum Mitsingen beim Dorftreff Olfen im „Spälterwald“. Foto: Traudel Schnur
HS
OLFEN. – Beschwingt und froh gestimmt waren die von weit her gekommenen Gäste beim jüngsten Dorftreff in Olfen im vollbesetzten Gastraum und Wintergarten des Gasthauses „Zum Spälterwald“ als die Musikgruppe Beisel-Holschuh mit ihren Harmonikas das Publikum zum Mitsingen altbekannter Volkslieder und populärer Filmmelodien einlud.
Durch die ausgelegten Liedblätter wurden waren alle zum herzhaften Gesang aus voller Kehle eingeladen. Die Stimmung im Saal lud mehrmals auch zum Schunkeln ein. Der Liederreigen führte durch den Tag und die Lebensereignisse von „Im Frühtau zu Berge“ bis zum „´S Feierowend“.
Dazwischen ging es durch die Landschaften vom Rennsteig in Thüringen, über den Böhmerwald nach Südtirol und „Kufstein am grünen Inn“. Aber auch die Hessenhymne stand anfangs im Programm.
Horst Schnur gab in seiner Moderation interessante Erklärungen über die Autoren für Text und Melodie sowie über Herkunft und des historischen Zusammenhangs der Lieder. Viele Lieder waren traditionell von der Wandervogelbewegung den Pfadfindern übernommen und werden noch heute an den Lagerfeuern gesungen.
Nicht fehlen durfte auch das wehmütige Odenwälder Volkslied von der weithin bekannten „Scholze Gret“, worin der Sänger seine Traurigkeit über seine Armseligkeit beklagt mit dem anrührenden Bedauern: „Wann ich nur Geld g’nung hätt.“ Zum Abschluss erklang „Wo´s Dörflein traut zu Ende geht“, „Kein schöner Land“ und die von Robert Burns aus Schottland stammende Melodie „Nehmt Abschied Brüder“.
Annerose und Gerd Beisel aus Falken-Gesäß und Architekt Günther Holschuh aus Beerfelden mit ihren diatonischen und steirischen Harmonikas und einem Klangbrett hatten zu einer Hausmusikgruppe zusammengefunden und mittlerweile ihre Freude am gemeinsamen Musizieren weiterentwickelt, wodurch ihr klangvolles Spiel große Resonanz beim begeisterten Publikum fand.
Schnur überreichte ihnen unter dem Beifall der sangeslustigen und froh entspannten Gäste ein essbares Honorar aus der Hausmetzgerei. Zum nächsten Dorftreff am Dienstag, 29. September, kommt Daniel Zucht vom Sommertheater und wartet mit spannenden Erzählungen und Sagen auf.









