Schutzhütte in Kailbach/Schöllenbach.
Pressedienst Oberzent
HESSELBACH / KAILBACH / SCHÖLLENBACH. – In den Flurbereinigungsverfahren VF 1302 Hesseneck-Hesselbach und VF 1414 Hesseneck-Kailbach/Schöllenbach wurden in der Zeit vom November 2025 bis Juli 2026 insgesamt vier Schutzhütten und eine überdachte Sitzgruppe gebaut, die seit Anfang August in Betrieb sind.
Damit entstehen attraktive Möglichkeiten für Erholungssuchende und zugleich wichtige Anlaufpunkte in der Landschaft. Die Maßnahmen wurden im Rahmen der Flurbereinigung mit Mitteln der Bundesrepublik Deutschland und des Landes Hessen gefördert.
Im Flurbereinigungsverfahren Kailbach/Schöllenbach wurden zwei Schutzhütten errichtet. Im Flurbereinigungsverfahren Hesseneck – Hesselbach entstanden ebenfalls zwei Schutzhütten sowie eine überdachte Sitzgruppe. Die Einrichtungen stehen künftig Wanderern, Spaziergängern, Radfahrern und allen, die die Landschaft zur Erholung nutzen, zur Verfügung.
Die Bauarbeiten wurden in beiden Flurbereinigungsverfahren von der Firma Wagner Energieholz GmbH aus Oberzent ausgeführt. Das Unternehmen war mit der Errichtung der Schutzhütten in beiden Verfahren beauftragt und hat die Bauarbeiten entsprechend der Planung umgesetzt.

Schutzhütte in Hesseneck-Hesselbach. Fotos: Pressedienst @HVBG
Bei der gemeinsamen Abnahme am 4. August überzeugten sich die Vertreter der Flurbereinigungsbehörde, die Vertreter der Vorstände beider Teilnehmergemeinschaften und die Stadt Oberzent, als zukünftiger Unterhaltungspflichtiger, vom ordnungsgemäßen Zustand und der fachgerechten Ausführung der Bauwerke. Die Abnahme markiert damit einen weiteren erfolgreich umgesetzten Baustein in beiden Flurbereinigungsverfahren.
Mit den Erholungseinrichtungen wird die Infrastruktur für die Naherholung deutlich verbessert. Die Einrichtungen bieten Schutz und laden dazu ein, die Landschaft zu genießen und dort eine Pause einzulegen. Gleichzeitig zeigen die Maßnahmen, dass Flurbereinigung weit über die Neuordnung landwirtschaftlicher Flächen hinausgeht und auch einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung des ländlichen Raumes leistet.
Mit der Fertigstellung und Abnahme der Schutzhütten und der überdachten Sitzgruppe sind nun weitere sichtbare Ergebnisse der beiden Flurbereinigungsverfahren geschaffen worden. Sie sollen langfristig zur Attraktivität der Landschaft und zur Lebensqualität in der Region beitragen.
Über die Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation (HVBG)
Die HVBG ist eine moderne und zukunftsorientierte Verwaltung des Landes Hessen mit etwa 1.400 Beschäftigten. Sie gliedert sich in das Hessische Landesamt für Bodenmanagement und Geoinformation (HLBG) als Mittelbehörde und sieben Ämter für Bodenmanagement (ÄfB) mit fünf Außenstellen sowie Anlaufstellen. Die HVBG vereint die Landesvermessungs-, Kataster- und Flurbereinigungsbehörden in Hessen.
Zu ihren Kernkompetenzen zählt das Führen des Liegenschaftskatasters; sie sichert damit das Eigentum an Grund und Boden. Die HVBG fördert die nachhaltige und umweltgerechte Entwicklung ländlicher und urbaner Lebensräume durch die Instrumente der Flurneuordnung und des städtebaulichen Bodenordnungsrechts.
Die HVBG stellt mit den Daten des Liegenschaftskatasters und der Landesvermessung Geobasisdaten als Grundlage für zahlreiche Fachinformationssysteme (z.B. im Bereich Ver- und Entsorgung, Umweltinformation und Verkehr) zur Verfügung. Sie unterhält einen einheitlichen amtlichen Raumbezug zur Positionierung sämtlicher grundstücks- und landschaftsbezogener Informationen.
Die HVBG sorgt für die Koordination der Geodateninfrastruktur Hessen (GDI-Hessen), über die verteilt vorliegende Geodaten sinnvoll genutzt werden können. Mit ihren Geschäftsstellen der Gutachterausschüsse für Immobilienwerte schafft die HVBG Transparenz auf den Immobilienmärkten durch die Ermittlung und Bereitstellung aktueller Marktdaten (Immobilienwertermittlung).
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