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Die Erbacher Stadtverordneten fassten in ihrer jüngsten Sitzung am Donnerstag, 24. September, zum zweiten Mal einen Beschluss zum städtischen Haushaltsplan und entsprechender Haushaltssatzung 2026.
Die erneute Beschlussfassung über die Haushaltssatzung der Odenwälder Kreisstadt Erbach für das Haushaltsjahr 2026 war notwendig geworden, nachdem die Stadtverwaltung zwar die am 25. Juni vom Stadtparlament beschlossenen Änderungen zur Einsparung im Haushaltsplan eingearbeitet hatte, ohne aber deren finanzielle Auswirkungen in der Haushaltssatzung darzustellen.
Darüber hinaus hatte die Verwaltung die Summe der Kreditaufnahmen in der Satzung um 79.600 Euro zu niedrig angesetzt und Verpflichtungsermächtigungen eingesetzt, die niemals beschlossen worden waren.
Noch in der Sitzungsrunde der städtischen Gremien im August wurden diese Verwaltungsversäumnisse aber vom Bürgermeister galant verschwiegen und lediglich darauf hingewiesen, dass das Regierungspräsidium Darmstadt als Genehmigungsbehörde einen erneuten Beschluss mit den inzwischen eingearbeiteten neuen Zahlen gemäß der Parlamentsbeschlüsse vom 25. Juni einfordere.
Diese „Halbwahrheiten“ sind inzwischen aufgeklärt, neu beschlossen, und der Erbacher Haushalt 2026 kann somit nach dreimonatiger Verzögerung endlich den Weg nach Darmstadt zur Genehmigung antreten.
Ein wahrhaftig bühnenreifes Szenario, das ein profunder Kenner der Erbacher Kommunalpolitik gemäß den Worten von Jesus Christus während seiner Kreuzigung auf Golgatha wie folgt beschreibt: „Vater vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun.“










