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DGB Bensheim wählt neuen Vorstand

Der neue Vorstand des DGB Bensheim mit Horst Raupp (Darmstadt), Gewerkschaftssekretär des DGB Südhessen (rechts). Foto: Pressedienst DGB Bensheim

Rosana Brunnengräber (IG Metall) wurde einstimmig zur neuen Vorsitzenden gewählt

Pressedienst DGB Bensheim

BENSHEIM. – Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) in Bensheim hat bei seiner Jahreshauptversammlung einen neuen Vorstand gewählt. Rosana Brunnengräber (IG Metall), seit Mai 2026 kommissarische Vorsitzende des DGB Bensheim, wurde in geheimer Abstimmung einstimmig zur neuen Vorsitzenden gewählt.

Die 30-Jährige war zuvor viele Jahre Mitglied des Leitungsteams der IG Metall-Jugend Darmstadt. Neuer Stellvertretender Vorsitzender des DGB-Ortsverbands ist der 47-jährige IG Metaller Silvio Mohs. Als Schriftführerin wurde Birgit Rinke (ver.di) in ihrem Amt bestätigt. Als Beisitzer gehören dem Vorstand Kurt Manich (ver.di) und Johannes Schader (IG BAU) an.

In ihrem Rechenschaftsbericht verwies Rosana Brunnengräber auf regelmäßige mitgliederöffentliche Vorstandssitzungen, die aktive Unterstützung des CSD Bergstraße in Bensheim mit einem eigenen gut besuchten Info-Stand und einem Redebeitrag, die erstmalige Durchführung eines DGB-Stammtisches auf dem Bergsträßer Winzerfest in Bensheim zusammen mit den Kollegen der DGB-Ortsverbände Lautertal-Lindenfels und Heppenheim sowie die Durchführung einer Straßenaktion „Sicher mit Tarifvertrag“ in der Bensheimer Fußgängerzone.

Rosana Brunnergäber machte deutlich: „Demokratie, soziale Gerechtigkeit, Tarifverträge, gute Löhne und faire Arbeitsbedingungen fallen nicht vom Himmel. Sie müssen erkämpft werden. Das geht nur mit mitgliederstarken Gewerkschaften und einem starken DGB.“

Horst Raupp (Darmstadt), Gewerkschaftssekretär des DGB Südhessen, danke dem DGB Bensheim für seine engagierte Arbeit und betonte: „Deutschland ist ein Hochsteuerland für Arbeitnehmer, aber ein Steuerparadies für Reiche. Der Überreichtum der Superreichen muss zurück verteilt werden, an die, die ihn erarbeitet haben.

Es ist höchste Zeit für eine Robin Hood-Steuer.“ Raupp unterstrich: „Unsere Stärke ist die Solidarität. Deshalb kommt alles darauf an, dass die Gewerkschaften eine starke Gemeinschaft bleiben, neue Mitglieder gewinnen und stärker werden, um die Verteilungsfrage offensiv anzugehen.“

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