Zentraler Tagesordnungspunkt „Haushaltseinbringung 2026 durch den Bürgermeister“ nur am Rande erwähnt und wie erst auf Nachfrage bekannt geworden, erneut vertagt
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ERBACH. – Ende Februar dieses Jahres erklärte der Erbacher Bürgermeister Dr. Peter Traub in der damals vorletzten Sitzung des Erbacher Stadtparlaments der vergangenen Legislaturperiode er wolle den schon zu diesem Zeitpunkt verspäteten Haushaltsentwurf 2026 für die Odenwälder Kreisstadt in der konstituierenden Sitzung des neuen Parlaments einbringen.
Als Alternative dazu komme auch eine Sondersitzung der Stadtverordneten in Betracht, sagte der Rathauschef damals (siehe dazu auch FAKT-Bericht unter: https://fakt-in.de/2026/02/26/duenne-verwaltungsvorlagen-verhindern-aufhebungen-von-stellensperren/). Diese Sondersitzung fand nun am Montagabend, 11. Mai, statt. Zentraler Tagesordnungspunkt war unter TOP 8 die Einbringung des städtischen Haushalts 2026 durch den Bürgermeister.
Doch die gerade einmal eine Handvoll interessierter Besucher dieser Sitzung rieben sich verwundert die Augen, denn außer einer äußerst dünnen Erklärung des Bürgermeisters in seinem Magistratsbericht („Wir haben uns im Magistrat intensiv mit dem Haushalt beschäftigt und konnten ihn heute feststellen“) fand das gesamte Thema Haushaltseinbringung in der eigens dafür einberufenen Sondersitzung keinerlei Erwähnung.
Auf Nachfrage der FAKT-Redaktion erklärte Stadtverordnetenvorsteher Antonio Duarte lediglich, der Haushalt solle nun in einer weiteren Sitzung der Stadtverordneten am Donnerstag, 21. Mai, durch den Bürgermeister im Stadtparlament eingebracht und in den folgenden Wochen beraten werden.
So blieb denn die knapp 40 Minuten dauernde aktuelle „Sondersitzung der Erbacher Stadtverordneten zur Einbringung des städtischen Haushalts 2026“ lediglich einigen Formalien und Terminabstimmungen sowie den neuen Mitglieder-Besetzungen durch Parlamentarier für Eigenbetriebe, Organisationen und Zweckverbände vorbehalten.











