Start / Unterzent / Feuerwehren, Rettungsdienste und Polizei waren im Höchster Ortsteil Forstel gefordert

Feuerwehren, Rettungsdienste und Polizei waren im Höchster Ortsteil Forstel gefordert

Lichterloh brannte eine Scheune im Höchster Ortsteil Forstel unmittelbar neben dem zum Hof gehörenden Wohnhaus.

Der Höchster Bürgermeister Jens Fröhlich dankt allen Helfern für deren „professionelles und hervorragend abgestimmtes Handeln“

Pressedienst Höchst

FORSTEL. – Am frühen Freitagmorgen, 17. Juli, um 03:10 Uhr, wurden alle Freiwilligen Feuerwehren der Gemeinde Höchst zu einem Scheunenbrand im Ortsteil Forstel alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand eine Scheune sowie eine angrenzende Gerätehalle bereits in Vollbrand (siehe FAKT-Bericht unter: https://fakt-in.de/2026/07/17/scheune-eines-bauernhofes-im-hoechster-ortsteil-forstel-in-vollbrand/).

Ein Bewohner des angrenzenden Wohnhauses konnte durch die zuerst eintreffenden Einsatzkräfte der Feuerwehr Annelsbach-Forstel unverzüglich aus dem Gebäude gerettet und in Sicherheit gebracht werden. Eine medizinische Versorgung erfolgte durch den vor Ort befindlichen Rettungsdienst.

Aufgrund der Ausdehnung des Brandes wurden umgehend weitere Kräfte nachgefordert. Darunter waren Tanklöschfahrzeuge aus Michelstadt und Bad König sowie ein Einsatzleitwagen mit einer Drohne zur Lageerkundung aus der Luft.

Zusätzlich waren Fachberater des THW, das Ordnungsamt Höchst sowie die Polizeistation Höchst vor Ort im Einsatz. Für die Versorgung der Einsatzkräfte sorgte das DRK Bad König. Der Rettungsdienst des Odenwaldkreises war ebenfalls mit zwei Rettungswagen vor Ort.

Durch das schnelle und koordinierte Eingreifen der Feuerwehren konnte das Feuer rasch unter Kontrolle gebracht und ein Übergreifen auf das angrenzende Wohnhaus erfolgreich verhindert werden. Die Nachlöscharbeiten gestalteten sich aufgrund des in der Scheune gelagerten Strohs besonders aufwendig und zogen sich bis in die Mittagsstunden hinein.

Durch einen Großeinsatz mehrerer Freiwilligen Feuerwehren konnte das Übergreifen des Feuers von dieser Scheune auf benachbarte Wohngebäude verhindert werden. Fotos: Pressedienst Höchst

Der Einsatz konnte schließlich gegen Mittag beendet werden. Bürgermeister Jens Fröhlich machte sich bereits in den frühen Morgenstunden einen Eindruck von der Lage und den Arbeiten vor Ort.

Die anschließenden Nacharbeiten, darunter die Reinigung der eingesetzten Fahrzeuge, Atemschutzgeräte, des Schlauchmaterials sowie der persönlichen Schutzausrüstung, dauerten über das gesamte Wochenende an. Die Gerätewarte und zahlreiche Helfer leisteten dabei wertvolle Unterstützung, um die Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge und Materialien schnellstmöglich wiederherzustellen.

Bürgermeister Jens Fröhlich spricht allen beteiligten Einsatzkräften seinen herzlichen Dank und seine große Anerkennung aus. Sein Dank gilt den Feuerwehren, dem Rettungsdienst, dem DRK, der Polizei, dem THW, dem Ordnungsamt sowie allen weiteren Helfern, die durch ihr schnelles, professionelles und hervorragend abgestimmtes Handeln dazu beigetragen haben, Menschen zu schützen und größeren Schaden zu verhindern.

Besonders würdigt der Bürgermeister die Frauen und Männer der Freiwilligen Feuerwehren, die sich rund um die Uhr ehrenamtlich für die Sicherheit der Bürger einsetzen. „Es ist alles andere als selbstverständlich, dass Menschen zu jeder Tages- und Nachtzeit ihre Arbeit, ihre Freizeit oder ihre Familie zurücklassen, um anderen in einer Notlage zu helfen.

Dieses außergewöhnliche ehrenamtliche Engagement verdient unseren größten Respekt und unsere höchste Anerkennung. Der Einsatz in Forstel hat einmal mehr eindrucksvoll gezeigt, wie unverzichtbar unsere Freiwilligen Feuerwehren für den Schutz und die Sicherheit in unserer Gemeinde sind.

Ein besonderer Dank gilt darüber hinaus den Gerätewarten sowie allen Helfern, die mit den umfangreichen Nacharbeiten dafür gesorgt haben, dass Fahrzeuge, Ausrüstung und Material innerhalb kürzester Zeit wieder einsatzbereit waren. Auch dieser oft im Hintergrund geleistete Einsatz ist von unschätzbarem Wert und ein wichtiger Bestandteil einer leistungsfähigen Feuerwehr.“

Markiert:

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert