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SPD Bergstraße schlägt Dr. Josefine Koebe als Landratskandidatin vor

Dr. Josefine Koebe wurde vom Vorstand der SPD Bergstraße dem Unterbezirksparteitag einstimmig für die Wahl zur Landrätin des Kreises Bergstraße vorgeschlagen. Die endgültige Entscheidung trifft das Parteigremium am Samstag, 21. November, in Riedrode. Foto: Pressedienst SPD Bergstraße

Die Bensheimerin setzt sich für ein Mitsprache- und Mitgestaltungsrecht von Familien ein, will gute Bildungs- und Ganztagsangebote unabhängig vom Geldbeutel der Eltern und die Gewährleistung einer bedarfsgerechten medizinischen Versorgung + + + Auch Strategien für ein altersfreundliches Miteinander stehen bei Koebe im Fokus

Pressedienst SPD Bergstrasse

BERGSTRASSE / EINHAUSEN. – Der Vorstand der SPD Bergstraße schlägt dem Unterbezirksparteitag einstimmig Dr. Josefine Koebe als Kandidatin für die Wahl zur Landrätin des Kreises Bergstraße vor. Mit ihr setzt die SPD auf eine Politik mitten im Leben, die den sozialen Zusammenhalt stärkt, Familien in den Mittelpunkt stellt und die Zukunft des Kreises verantwortungsvoll gestaltet.

„Für mich ist sozialer Zusammenhalt keine Floskel, sondern Haltung und Handlungsauftrag zugleich“, betont die derzeitige Landtagsabgeordnete Dr. Josefine Koebe. Dazu gehören für sie die verlässliche Unterstützung von Sozialverbänden, eine starke Schulsozialarbeit, die Bekämpfung von Armut und ein tragfähiges Netz sozialer Hilfen.

Es ist ihr eine besondere Herzensangelegenheit, das Ehrenamt stark zu machen. Dabei geht es ihr darum, Vereine, Initiativen und Verbände ideell und finanziell zu stärken, Fördermittel zu vereinfachen und schneller verfügbar zu machen und über eine kreisweite Ehrenamtsbörse Nachfrage und Angebot von Ehrenamt zusammenzubringen.

Der Landkreis Bergstraße soll familienfreundlichster Kreis werden

Als Mutter von fünf Kindern weiß Koebe genau, worauf es dabei ankommt. Angebote für Familien müssen leicht zu finden und an zentraler, alltagstauglicher Stelle gebündelt werden. Familien sollen dabei mitsprechen und mitgestalten können.

Dazu gehören eine familienfreundliche Verwaltung, ein lebendiges Vereinsleben, gute Bildungs- und Ganztagsangebote unabhängig vom Geldbeutel der Eltern. Denn gute Bildung ist für Koebe mehr als der Bau von Schulen. Und Familie mehr als Vater, Mutter, Kind. Familie ist überall da, wo Menschen Verantwortung füreinander übernehmen, vor allem auch über Generationen hinweg.

Alle Menschen wollen im Alter möglichst lange in den eigenen vier Wänden wohnen und in ein soziales Umfeld eingebunden sein. Als Landrätin will Koebe Strategien für ein altersfreundliches Miteinander gemeinsam mit den Gemeinden und Städten zum Thema machen und Einsamkeit als Nährboden von Frust wirksam bekämpfen.

Eine bedarfsgerechte medizinische Versorgung muss für Koebe im gesamten Kreisgebiet gewährleistet sein. Dazu gehört eine ausreichende hausärztliche und fachärztliche Versorgung in allen Kreisregionen. Um dieses Ziel zu erreichen, will Koebe insbesondere den Dialog mit der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen suchen und gemeinsam an tragfähigen Lösungen arbeiten.

Auch die Stärkung des Kreiskrankenhauses und die Sicherung einer flächendeckenden medizinischen Versorgung sind wichtige Aufgaben für die Zukunft des Kreises.

Zugleich setzt sich Koebe für bezahlbaren Wohnraum ein, für ein Zuhause, das noch Geld zum Leben lässt. Die Gründung einer gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaft für soziale, seniorengerechte und bedarfsgerechte Wohnungen im ganzen Kreis soll endlich auf den Weg gebracht werden.

Dr. Josefine Koebe plädiert für eine Politik, die über die nächste Wahlperiode hinausdenkt. Politische Entscheidungen dürften sich nicht allein an kurzfristigen Erfolgen orientieren, sondern müssten die Lebensbedingungen kommender Generationen im Blick behalten.

Dazu gehöre eine verantwortungsvolle Finanzpolitik mit einer soliden Haushaltsführung, klugen Investitionen und einer fairen Behandlung der Städte und Gemeinden. Eine solide Haushaltspolitik dürfe dabei nicht mit Sozialabbau gleichgesetzt werden.

Vielmehr gehe es darum, finanzielle Verantwortung und soziale Gerechtigkeit miteinander zu verbinden und die kreisangehörigen Städte und Gemeinden nicht zu überfordern, um freiwillige Leistungen vor Ort zu sichern.

Zu den Zielen von Dr. Josefine Koebe und der Bergsträßer SPD

„Ich mache Politik nicht trotz, sondern vor allem wegen meiner Kinder, deren Generation auch ein Recht auf ein lebenswertes Aufwachsen hat“, lautet Koebes Leitgedanke für eine nachhaltige Politik.

Klima- und Umweltschutz versteht Koebe als Querschnittsaufgabe, die bei politischen Entscheidungen in allen Bereichen berücksichtigt werden muss. Der Kreis Bergstraße brauche konkrete Antworten auf die Folgen des Klimawandels.

Dazu zählen für Koebe Maßnahmen gegen die Überhitzung von Städten und Gemeinden, beispielsweise durch Kälte-Oasen und schattige Aufenthaltsbereiche, die den Menschen an heißen Tagen Schutz bieten.

Gleichzeitig will Koebe den Ausbau erneuerbarer Energien voranbringen und kontinuierlich auf das Ziel der Klimaneutralität hinarbeiten. Der Kreis soll gemeinsam mit seinen Kommunen die Voraussetzungen für eine nachhaltige Entwicklung schaffen und ökologische Verantwortung mit einer langfristig tragfähigen Politik verbinden.

Mit dem Vorschlag, Dr. Josefine Koebe als Landratskandidatin zu nominieren, verbindet die SPD Bergstraße das Ziel, soziale Gerechtigkeit, gute Lebensbedingungen für Familien, eine verlässliche medizinische Versorgung, starkes ehrenamtliches Engagement und nachhaltiges Handeln zusammenzuführen.

Der Vorstand sieht in ihrer Kandidatur die große Chance, diese Themen in den Mittelpunkt der politischen Arbeit für den Kreis Bergstraße zu stellen und mit Koebes nahbarem Politikstil, an den runden Tisch zu bitten und willkommen zu heißen, sprich: „Menschen wieder für unsere Demokratie zu begeistern.“

Die endgültige Entscheidung über die Nominierung von Dr. Josefine Koebe trifft der Unterbezirksparteitag der Bergsträßer Sozialdemokraten am Samstag, 21. November, ab 10 Uhr im Bürgerhaus Riedrode.

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