Heute schreibt Till in seiner satirischen Betrachtung zum jüngsten kommunalpolitischen Geschehen in Michelstadt mit der Wahl von Dr. Erika Ober zur neuen Stadtverordnetenvorsteherin und zur Änderung der Hauptsatzung, die den Weg frei macht für ein weiteres Magistratsmitglied
Odenwald-Till
Ampeln gibt es in Michelstadt nicht gerade viele, die meisten sind Bundesampeln entlang der B45/47, kommunale Ampeln sind ganz selten. Vielleicht sind CDU und ÜWG in Michelstadt deshalb bemüht, noch eine heraufzubeschwören.
Will sagen, erst herbeizureden, um sich dann zu empören, SPD, GRÜNE und FDP hätten aus dem Wahlergebnis eine Ampel gemacht. Dabei haben die Michelstädter Bürger gar kein Verkehrszeichen gewählt, aber vielleicht gar kein verkehrtes Zeichen gesetzt, in dem sie Rot-Grün-Gelb mit einer Stimme die Mehrheit verschafft und engagierten Ampelmenschen vor Ort ihr Vertrauen geschenkt haben?
Weil sie denen zutrauen, weit weg vom gelben Dauerblinken jener Berliner Ampel und unbeeindruckt von ÜWG-lichen Störungsversuchen und CDU-licher Schwarzmalereien ihre lokalen Vorhaben verlässlich umzusetzen?
Will heißen: Die Michelstädter Stadtgesellschaft könnte tatsächlich das wollen, was sie gewählt hat: Eine funktionierende Ampel statt immer nur Rechts vor Links.











